"Lichtgrenze" ist Wort des Jahres 2014 - DER SPIEGEL
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Wort des Jahres Lichtgrenze schlägt schwarze Null

Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat entschieden: Lichtgrenze ist das Wort des Jahres 2014. Es bezieht sich auf die Berliner Lichtinstallation, die zum 9. November an den Mauerfall erinnerte.
Lichtgrenze in Berlin: Erinnerung an den Mauerfall
Lichtgrenze in Berlin: Erinnerung an den Mauerfall

Lichtgrenze in Berlin: Erinnerung an den Mauerfall

Foto: FABRIZIO BENSCH/ REUTERS
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Wiesbaden - Lichtgrenze ist das Wort des Jahres 2014. Die Wahl begründete die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) auf ihrer Homepage  mit der Freude am Tag des Mauerfalls vor 25 Jahren. Über 8000 leuchtende Ballons erinnerten im November an den Verlauf der Berliner Mauer und die Teilung der Stadt.

Auf Platz zwei ihrer Zehnerliste setzte die GfdS die schwarze Null, also den Ausdruck für die Bemühungen der Bundesregierung um einen ausgeglichenen Haushalt. Auf Platz drei steht Götzseidank als Erinnerung an das WM-Siegtor von Mario Götze. Auch unter den Top Ten: bahnsinnig (Platz 5), ein neu erdachter Kommentar zum Streik der deutschen Lokführer und Generation Kopf unten (Platz 10) als Beschreibung einer Generation, die den Blick permanent auf das Smartphone senkt.

Die Top Ten im Überblick:

  • Lichtgrenze
  • schwarze Null
  • Götzseidank
  • Russlandversteher
  • bahnsinnig
  • Willkommenskultur
  • Social Freezing
  • Terror-Tourismus
  • Freistoßspray
  • Generation Kopf unten

Die Sprachexperten in Wiesbaden wählen jedes Jahr ein Wort, das aus ihrer Sicht das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben sprachlich in besonderer Weise begleitet hat. Lauft GfdS stehen nicht die Häufigkeit, sondern die Signifikanz bei der Wahl im Vordergrund.

2013 entschiedt sich die Jury für GroKo (große Koalition). Für 2014 wurde das Wort des Jahres aus mehr als 2300 Vorschlägen ausgewählt.

eth/dpa

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