Kino in Kürze »Schule«.
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DER SPIEGEL 50/2000
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Waren die Internatsinsassen aus »Crazy« noch ein paar Jahre (und viele pubertäre Abenteuer) vom Schulabschluss entfernt, so trennen die Dreizehntklässler in »Schule« bloß ein paar Wochen vom Abitur. Danach, so ahnen sie, wird alles anders, und mit Abschiedswehmut unterlegt der deutsche Jungregisseur Marco Petry, 25, sein beiläufiges, stark von »American Graffiti« beeinflusstes Porträt einer Kleinstadtclique. Einen Tag lang treiben die Jugendlichen, was Jugendliche halt so treiben: Sie pfuschen bei der Mathe-Arbeit, beschaffen sich Bier an der Tankstelle und feiern am Baggersee. Alle, die vergessen haben, wie sonderbar und schmerzhaft-schön sich Jungsein anfühlt, können in dieser »Schule« eine Nachhilfestunde nehmen