Unterwäsche für den Nahverkehr - DER SPIEGEL
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WERBUNG Unterwäsche für den Nahverkehr

• aus DER SPIEGEL 47/2000
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Wenn es nach den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) geht, denken die Hauptstädter künftig beim Stichwort U-Bahn nicht mehr zuerst an dickliche Kontrolleure und stickige Enge, sondern an den zwischenmenschlichen »Nahverkehr«. Eine Unterwäschekollektion soll das Image aufpeppen - und die Berliner gleich in doppelter Hinsicht in Fahrt bringen. Dafür ließ das Unternehmen die anzüglichsten Stationsnamen des Netzes auf Slips und Hemdchen bannen - »Krumme Lanke«, »Rohrdamm« und »Onkel Toms Hütte« heißt es auf den Hosen für den Herrn. Zwischen »Gleisdreieck«, »Schöneberg« und »Jungfernheide« kann die Dame wählen. Während die BVG ihre Kollektion den Touristen als »hautnahe Erinnerung« anpreisen, sind die Ost-Berliner unzufrieden. Anlass: Die ausgewählten Stationen liegen allesamt im Westen.

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