Stipendien: Aus für MBA-Förderung - DER SPIEGEL
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Stipendien Aus für MBA-Förderung

Böse Überraschung für Bewerber des Tchibo-Stipendienprogramms: Obwohl das Bewerbungsverfahren schon lief, hat der Kaffeeröster-Clan einen Rückzieher gemacht. Nun gehen Interessenten, die in den USA ihren MBA anstreben, leer aus.
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Eine der ganz wenigen Finanzierungsmöglichkeiten für Deutsche, die nach dem Diplom an einer amerikanischen Business-School ihren MBA machen wollen, ist ersatzlos gestrichen worden. Die Studienstiftung des deutschen Volkes, die das Programm (zehn Stipendien à 25.000 Euro) verwaltet, hat das laufende Bewerbungsverfahren für den dritten Jahrgang gestoppt. Der Geldgeber, die zur Tchibo-Großaktionärsfamilie Herz gehörende Max und Ingeburg Herz-Stiftung, habe beschlossen, "das Programm nach der zweijährigen Erprobungsphase nicht weiter fortzusetzen", heißt es in einer Entschuldigungs-Rundmail der Studienstiftung an Interessenten.

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Da für 2004 schon Bewerbungen angenommen wurden, scheint die Studienstiftung vom Rückzieher des Kaffeeröster-Clans überrascht worden zu sein. Die Herz-Stiftung, vermuten Insider, habe Zweifel an ihren eigenen Anforderungen bekommen: Neben dem Büffeln für den MBA sollten die Stipendiaten auch noch ein eigenes Forschungsprojekt "möglichst im Bereich Personalmanagement, Marketing, E-commerce oder Retail Management" abschließen - selbst angehende Spitzenmanager schaffen so eine Doppelbelastung offenbar kaum.


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