Framed: Comic-Puzzlespiel für iPad und iPhone im Test - DER SPIEGEL
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Interaktiver Comic: So hübsch ist "Framed"

"Framed" im Test In diesem Agenten-Comic spielen Sie mit

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die iOS-App "Framed" ist ein interaktiver Comic. Nur, wenn der Spieler seine Bilder in die richtige Reihenfolge bringt, geht die Geschichte weiter. Eine innovative Idee, doch dem Spiel fehlt der Feinschliff.

4,49 Euro kostet "Framed " in Apples App Store, dafür bekommt man rund eine Stunde Rätselspaß. Das ist recht wenig, doch dafür ist immerhin das Spielprinzip frisch: "Framed" erzählt eine Agenten-Story, die ohne Worte auskommt, in der aber die helfende Hand des Spielers benötigt wird.

Damit die beiden Spielfiguren - ein Mann und eine Frau - nicht von der Polizei erwischt werden, gilt es immer wieder, einzelne Bilder des animierten Comics in eine neue Reihenfolge zu bringen. Welche Tür soll der Agent wann öffnen, welche Treppe zuerst nehmen? Und wäre es nicht klüger, das Licht auszuschalten, bevor der Protagonist dem Polizisten begegnet und nicht erst danach?

Die Rätsel von "Framed" sind nicht allzu fordernd, in der Regel lassen sie sich auch durch ein wenig Rumprobieren lösen - Zeitlimits gibt es nicht, der Spieler hat so viele Versuche wie nötig.

Optisch überzeugt das Spiel durchweg. Die Zeichnungen sind gut, die Animationen ansehnlich, manchmal sogar witzig. Auch der jazzige Soundtrack passt gut zum Thema.

Trotzdem hinterlässt die App keinen durchweg positiven Eindruck. Neben der kurzen Spieldauer irritiert vor allem, dass "Framed" jegliche Komfortfunktionen fehlen. Das Spiel hat nicht mal ein Menü und so gibt es beispielsweise keine Möglichkeit, die Musik auszuschalten oder ein bereits gespieltes Szenario erneut anzuwählen. Schön wäre auch die Option, das Abspieltempo der Animationen zu erhöhen, wenn man bei einem Puzzle länger hängenbleibt.