Angespielt Eledees
Es sind die einfachen Dinge, die Spiele zu wunderbaren Zeitfressern machen. "We love Katamari" zum Beispiel. Das basiert auf einer einzigen Idee: Bälle rollen. Bei "Eledees" ist das ähnlich.
Hier müssen kleine Wesen per Energiestrahl eingesammelt werden. Sie verströmen Elektrizität und setzen damit Geräte in Gang. Je mehr Eledees man findet, desto größere Dinge lassen sich mit der Fernsteuerung der Nintendo Wii anheben. Und anheben muss man einiges, denn die Eledees verstecken sich in Schubladen, unter Schränken oder in Wasserhähnen. Und so kann man wunderbare Verwüstungen in Küche und Wohnzimmer anrichten, mit Dingen durch die Gegend wirblen und hoffen, dass das Spiel sie wieder aufsammelt. Das tolle an "Eledees": Es wird trotz des beschränkten Spielprinzips selten langweilig.
Immer wieder freut man sich über die Kickser, die die gefangenen Wesen machen, steckt dann Brot in den Toaster und zählt die Eledees, die jetzt daraus hervorkommen. Wunderbar einfach und trotzdem packend.
"Eledees" von Konami, für Nintendo Wii, ca. 55 Euro; USK: Freigegeben ab 6 Jahren
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