Angespielt: Hotel Dusk: Room 215 - DER SPIEGEL
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Angespielt Hotel Dusk: Room 215

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Das schöne an Nintendos DS: Viele Entwickler fangen an, Stilelemente einzusetzen, die für Spiele auf den großen Plattformen nicht taugen. So ist "Hotel Dusk" mehr interaktiver Comic als Spiel. Hochkant wird das Gerät folgerichtig gehalten, aus den Bildschirmen werden einzelne Seiten, auf denen sich die Geschichte voranblättert, während sich Rätsel als kleine Stopper in den Erzählfluß einschleichen.

Es ist eine Geschichte, die langsam immer düsterer wird, den Hotelaufenthalt des ehemaligen Polizisten Kyle Hyde zu einem Comic-Noir machen, der von Geistern aus der Vergangenheit besiedelt ist und die nicht gerade sympathische Hauptfigur immer mysteriöser machen.

"Hotel Dusk" ist ein spannender Versuch, aus dem starren Adventure-Schema auszubrechen und mit den beiden Bildschirmen des DS eine neue Erzähldynamik zu schaffen. Was als geglückt gewertet werden darf. Unbedingt empfehlenswert!

"Hotel Dusk: Room 215" von Nintendo, für Nintendo DS, ca. 35 Euro; USK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung

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