Angespielt: Fable II - DER SPIEGEL
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Angespielt Fable II

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Game-Designer Peter Molyneaux redet gern und viel - meistens erzählt er von seinen Plänen und von Spielen wie "Fable II". Das hat nämlich er produziert. Molyneaux neigt zu Übertreibungen, spricht von Ideen, die sich nicht umsetzen lassen, ist dabei aber klug, lustig und selbstironisch. Auch bei "Fable II" hat er mehr versprochen, als das Spiel halten kann. Aber das ist egal. Denn mit "Fable II" ist dem Briten ein zauberhaftes Spiel gelungen, das all die Worte vergessen lässt.

"Fable II" nimmt den Spieler von der ersten Minute an die Hand, leitet ihn durch das Märchenland Albion und verzichtet wohltuend auf alle möglichen Dinge, die Rollenspiele sonst anstrengend machen. Am wichtigsten ist dabei vielleicht der Humor, der in bitterernsten Fantasywelten oft fehlt.

"Fable II" ist ein leichtes Spiel, nicht nur, weil die Spielfigur nicht sterben kann, sondern auch weil es Freude machen will, Spaß machen will und nicht in Arbeit ausarten soll. Deshalb zeigt es den Spielern auf Wunsch mit einem Pfad aus Sternenstaub den Weg zur nächsten Aufgabe. Es gibt ihnen einen Hund, der gestreichelt werden kann und zu einem guten Freund wird. Und der sie dann zu versteckten Schätzen führen kann und dabei hilft, die wunderschöne Landschaft von Albion zu erkunden. Wer jetzt meint, das sei ein Kinderspiel, sieht sich bald getäuscht. Trotz aller Hilfen und allen Entgegenkommens kann "Fable II" auch sehr herausfordernd werden. Wenn man es lässt. Und das ist toll.

"Fable II" von Microsoft, für Xbox 360 , ca. 70 Euro; USK: Ab 16 Jahren

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