Angespielt Metroid Prime 3: Corruption
Auf den ersten Blick kommt "Metroid Prime 3: Corruption" wie ein typisches Actionspiel daher. Man steuert ein an einem Arm befestigtes Gewehr über fremde Planeten.
Doch schnell stellt man fest, dass der Reiz, den das Spiel ausübt, ganz woanders liegt: Nämlich darin, den Forschergeist zu wecken. Hinweise auf ausgestorbene Zivilisationen zu suchen, jeden Gegenstand zu scannen, der in der Gegend herumliegt und aus diesen Puzzleteilen eine verlorene Zeit im Kopf wieder auferstehen zu lassen.
Das wird am Anfang noch nicht deutlich, wenn die Hauptfigur Samus Aran auf den Pfaden von "Halo 3" wandelt und in einer Raumbasis unterwegs ist. Spätestens mit der ersten Landung auf einem fremden Planeten ist die Sache klar, denn wenn sie allein durch die Gegend streift, wird das Spiel zu einem großartigen Erlebnis zumindest für Menschen, die nicht nur Action brauchen. Schade nur, dass einige Gegner unglaublich schwierig zu besiegen sind.
Das sorgt für Frust bei Forschungsreisenden, obwohl die Steuerung mit der Fernbedienung der Wii in wenigen Minuten in Fleisch und Blut übergeht.
"Metroid Prime: Corruption" von Nintendo, für Nintendo Wii, ca. 45 Euro; freigegeben ab 16 Jahren
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