Angespielt Noby, Noby, Boy
Ist ein Spiel, bei dem es kein Ziel gibt, noch ein Spiel? "Noby Noby Boy" stellt diese Frage.
Das neue Werk von Keita Takahashi, dem Erfinder des Ballrollspiels "We love Katamari", besteht eigentlich daraus, eine regenwurmartige Figur durch Welten zu steuern, sie zu dehnen und mit Gegenständen zu füttern. Und zwar so, dass sie sie möglichst nicht wieder ausscheidet. Oder vielleicht doch, denn es sieht lustig aus, wenn sie einen Ball aus dem Hinterteil schleudert.
Manchmal aber sind die Gegenstände zu groß und das Hinterteil wird abgerissen. Dann kann man es wieder fressen, und es hängt sich erneut hinten dran. Spaß macht es auch, aus dem Wurm eine Zwille zu bauen und Dinge durch die Gegend zu schießen. Irgendwann, wenn man Boy - so heißt der Wurm wohl - genug gedehnt hat, kann man seine Länge ins Internet übertragen. Dort wächst dann Girl, die weibliche Variante des Boys, in den Himmel. Kombiniert aus allen Wurmlängen der Spieler.
Wird "Noby Noby Boy" so zum richtigen Spiel? Vielleicht. Möglicherweise aber ist "Noby Noby Boy" einfach ein ganz einfaches Spielzeug für die Konsole, das sich so wie Legosteine einfach so verhält, wie es die Spieler wollen. Ganz sinn- und ziellos. Und gerade deshalb gut.
"Noby Noby Boy" von Namco als Download für Playstation 3 , 3,99 Euro
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