Angespielt: Street Fighter IV - DER SPIEGEL
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Angespielt Street Fighter IV

"GTA IV" steigt in "The Lost and Damned" aufs Motorrad, "Resident Evil V" tauscht Grusel gegen Panik und "Noby Noby Boy" dreht und windet sich. Das und mehr bei den wichtigsten Spielen des Monats.
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Es gab einmal eine Zeit, in der Videospiele hauptsächlich in Spielhallen stattfanden. Da ging es nicht darum, Geschichten zu erzählen, sondern um Geschicklichkeit. Neue Fähigkeiten mussten erlernt, Knopfkombinationen einstudiert werden, um den Gegner in die Knie zu zwingen.

So wie bei dem Prügelspiel "Street Fighter". Das klappt sicher nicht beim ersten Mal und auch nicht beim zweiten. "Street Fighter" war die elektronische Variante eines Flipper-Automaten. Und je besser man es beherrschte, desto höher stieg man auf, steigerte sein Ansehen in der Clique. Das gilt heute immer noch.

Denn die vierte Ausgabe des Prügelspiels erfindet sich nicht neu, sondern verfeinert sich in vielen Punkten: Die Grafik ist deutlich besser, das Kampfsystem ist für Laien leichter verständlich. Das heißt aber nicht, dass es auch einfach umzusetzen ist. Denn immer noch gilt: Erst einmal steht Lernen an. Herausfinden, welcher Kämpfertyp zu einem passt, und dann die besten Tastenkombinationen für Angriff und Abwehr suchen. Und dann wird man vor allem gegen Gegner in Online-Matches erstmal schlechte Erfahrungen machen. Bis man es irgendwann schafft - und der König der Straßenkämpfer wird.

"Street Fighter IV" von Capcom für Playstation 3  und Xbox 360 , ca. 55 Euro; USK: Ab 12 Jahren

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