Angespielt: Phoenix Wright - Ace Attorney - DER SPIEGEL
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Angespielt Phoenix Wright - Ace Attorney

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Ein Gericht sieht in dem Justizspiel "Phoenix Wright: Ace Attorney" ungefähr so aus: Links steht der Verteidiger, ein junger Heißsporn namens Phoenix Wright, rechts der Staatsanwalt, der alles daran setzt, den Angeklagten einfahren zu lassen und in der Mitte der Richter, eine Mischung aus dem lieben Gott und einem etwas debilen alten Mann.

Er richtet nicht nur über den Angeklagten, sondern auch über den Verteidiger. Stellt der zu viele dumme Fragen oder legt die falschen Beweise vor, dann bekommt er Ausrufezeichen abgezogen. Hat er keine mehr übrig, dann wird der Angeklagte schuldig gesprochen.

Diese etwas eigenwillige Interpretation von Gerechtigkeit macht das Spiel spannend. Denn so geht es darum zu zeigen, was das Fehlen von Knochen auf Tellern bedeutet, warum es wichtig ist, wie lange ein gigantischer Affenkopf auf der Straße lag und was eine Reise nach Paris mit der falschen Uhrzeit zu tun hat. Wunderbar überzeichnet ist dieses Adventure und macht in seiner Mischung aus königlich-bayerischem Amtsgericht und japanischen Mangas unglaublich viel Spaß. Spätestens dann, wenn man das erste Mal "Einspruch" in das Mikrofon des Nintendo DS brüllt.

"Phoenix Wright: Ace Attorney" von Nintendo für Nintendo DS , ca. 40 Euro; USK: ohne Altersbeschränkung

Für Juristen und andere Menschen, die Spitzfindigkeiten lieben

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