Angespielt: Pure - DER SPIEGEL
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Angespielt Pure

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Es gibt im Bereich "mit Offroad-Gefährten jenseits der Grenzen des physikalisch Möglichen durch den Matsch fahren" eine Referenz: Sonys " Motorstorm". Nun schickt sich ausgerechnet der für Sauberkeit und Ordnung stehende Disney-Konzern an, an diesem Thron zu sägen.

Mit Quadbikes, also gewissermaßen vierbeinigen Motorrädern, rast man in "Pure" über oft sehr hügelige Strecken, die in postkartenhübsche Landschaften eingepasst sind. Von der Wüste bis in italienische Voralpenlandschaften. Dazwischen fliegt man mit dem Vehikel durch die Luft und soll dabei möglichst aberwitzige Stunts vollbringen - wie man das von Extremsport-Shows mit Cross-Motorrädern kennt. Nur das die Quads in "Pure" sehr viel weiter fliegen.

Das macht ziemlich großen Spaß und sieht dazu noch prima aus. Auch weil es die Grundregel eines guten Rennspiels beherrscht: Einsteigen und losfahren. Warum man durch erfolgreich durchgeführte Tricks allerdings schneller wird, bleibt ein Geheimnis der Spieleentwickler.

Eine prima Ablenkung im Rennbetrieb ist es dennoch. Denn so wird man gezwungen, nicht nur die Kurven eng zu nehmen, sondern auch mit dem richtigen Timing über Kuppen zu springen – und den Trick rechtzeitig zu beenden. Sonst endet das Hochgefühl nämlich mit einem Crash. Überraschend mitreißend.

"Pure" von Disney Interactive für PC, Xbox 360  und Playstation 3 , ab 45 Euro; USK: ab 6 Jahre

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