Angespielt: Resident Evil V - DER SPIEGEL
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Angespielt Resident Evil V

"GTA IV" steigt in "The Lost and Damned" aufs Motorrad, "Resident Evil V" tauscht Grusel gegen Panik und "Noby Noby Boy" dreht und windet sich. Das und mehr bei den wichtigsten Spielen des Monats.
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Videospiele funktionieren anders als Filme. Wenn es dafür weitere Beweise brauchen sollte, dann liefert die "Resident Evil V".

Denn die bizarre Handlung scheint nach einem Klischeehandbuch entworfen zu sein - und dann durch die Horrormühle gedreht. Zombies, Superböse und lebende Biowaffen treten gegen die Spieler an, jagen sie durch afrikanische Städte, Voodoosümpfe, Höhlen und Containerschiffe.

Zusammengehalten werden diese Szenarien einzig durch den absurden Plot. Was egal ist, denn jeder Abschnitt funktioniert für sich allein und fühlt sich frisch und spannend an. Egal ob man sich durch Monsterhorden schießen, Tentakelwesen erledigen oder Motorradzombies abwehren muss.

"Resident Evil V" fühlt sich wie eine blutige spielbare Variante von "Indiana Jones" an, bei der die bösen Nazis durch Zombies ersetzt wurden. Das ist so merkwürdig, dass es nicht mehr gruselig, sondern fast belustigend ist. Der Horror, der die früheren Teile der Reihe auszeichnet, ist dabei allerdings fast völlig auf der Strecke geblieben und wird durch Panik ersetzt, die einem manches Mal Schweißperlen auf die Stirn treibt.

"Resident Evil V" von Capcom für Playstation 3  und Xbox 360 , ca. 60 Euro; USK: Keine Jugendfreigabe

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