Angespielt: Trauma Center: Second Opinion - DER SPIEGEL
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Angespielt Trauma Center: Second Opinion

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Nachdem die Fernbedienung der Wii-Konsole bereits zum Tennisschläger und zur Bowlingkugel geworden ist, zeigt sie in "Trauma Center", dass sie auch als Skalpell und Ultraschallgerät taugt.

In der Chirurgensimulation geht es nämlich darum, Tumoren zu entfernen, Glassplitter aus Herzen zu ziehen oder Stimmbänder zu lasern, um danach alles wieder kunstgerecht zuzunähen. Eingebettet wird das in eine etwas krude, an Arztserien erinnernde Manga-Geschichte, die aber nicht weiter auffällt, denn eigentlich geht es wirklich nur um eines: Die Operationen. Unter Zeitdruck müssen hier Tupfer, Zange und Spritze eingesetzt werden, während zwischendurch immer wieder das Blut abgesaugt wird.

Zum Glück hält sich die Grafik in Sachen Realismus zurück, und ist damit auch für Menschen geeignet, die kein Blut sehen können. Schade nur, dass der anfangs angenehme Schwierigkeitsgrad recht schnell ansteigt und für einige Frustmomente sorgt.

"Trauma Center: Second Opinion" von Nintendo; für Nintendo Wii, ca. 45 Euro; USK: Freigegeben ab 12 Jahren

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