Angespielt Trioncube
Drogen können auch positive Effekte haben. Dieser Eindruck drängt sich zumindest auf, wenn man "Trioncube" in die Nintendo DS einlegt. Das nämlich wäre ohne den Einfluss hallizunogener Mittel nur ein weiterer "Tetris"-Klon: Steine fallen herunter und wollen in Reihen arrangiert werden.
Einziger Unterschied zum Original: Sie lösen sich nicht auf, sondern zünden, sobald eine kritische Masse erreicht wird. Und damit wird ein Raumschiff angetrieben, dass verdächtig nach Weltraumvogel mit Verdauungsproblemen aussieht. Kleine Wölkchen ausstoßend fliegt es einer verloren gegangenen Prinzessin hinterher und wird ab und an von merkwürdigen Einblendungen eines König Pluto unterbrochen, der einer jubelnden Menge quengelnde Sprüche entgegenwirft. Das ist bizarr verstörend, bunt verwirrend und komplett sinnlos. Weshalb es auch besonders schön ist. Nüchtern aber können die Entwickler auf jeden Fall nicht gewesen sein.
"Trioncube" von Nintendo; für Nintendo DS, ca. 30 Euro; USK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
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