Angespielt: Guitar Hero - DER SPIEGEL
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Angespielt Guitar Hero

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Natürlich ist Rockmusik kein Teufelswerk. Sie macht nur komische Dinge mit Menschen. Zum Beispiel erzeugt sie den Impuls, den linken Arm in die Luft zu strecken und mit der rechten Hand Bewegungen zu machen, die sich durchaus als obszön bezeichnen lassen. Man nennt das: Luftgitarre spielen. Das sieht albern aus, lässt sich aber kaum unterdrücken. Vor allem dann nicht, wenn es zuvor ein paar Bierchen gab.

Zum Glück kann man diesen Impuls jetzt sinnvoll einsetzen: Bei "Guitar Hero" nämlich, dem bislang besten Musikspiel auf der Playstation 2. Dabei zieht man am besten ein Guns'n'Roses-T-Shirt an, stellt ein paar Dosen Bier bereit, stöpselt eine Plastikgitarre in die Konsole ein – und rockt los.

Indem man auf die Tasten am Hals der Gitarre drückt und einen Hebel bewegt. Im richtigen Moment muss das geschehen, sonst gibt das Spiel nur fiese Krächzlaute von sich. Wer aber den Rhythmus findet und "Smoke on the Water" fehlerfrei spielt, sammelt Starpower. Und der wird entfesselt, indem man den Gitarrenhals hochreißt. Das gibt Extrapunkte und Szenenapplaus. Bei einem Motörhead-Stück vielleicht sogar noch eine Bierdusche dazu.

Für Rocker, Luftgitarrenspieler und alle, die Musikspiele lieben.


"Guitar Hero" von Capcom, Playstation 2 , ca. 80 Euro mit Gitarrencontroller; USK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung


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