Angespielt: Metroid Prime Hunters - DER SPIEGEL
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Angespielt Metroid Prime Hunters

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Ein Egoshooter auf einem Handheld? Das ist zwar technisch möglich, macht aber keinen Spaß, wie die Gameboy-Version von "Doom" gezeigt hat. Zum Glück aber gibt es "Metroid Prime Hunters". Das beweist nämlich auf dem Nintendo DS kurzerhand das Gegenteil.

Weil es sich per Touchscreen gut steuern lässt. Auch wenn man anfangs seine Schwierigkeiten hat, findet man sich bald zurecht und steuert die Weltraumheldin Samus Aran fast so gut wie mit Maus und Tastatur oder Controller. Und weil man so erstaunt ist von der Steuerung und davon, wie gut das Onlinespiel per WiFi klappt, vergisst man einiges: Dass es bei "Hunters" im Gegensatz zu anderen "Metroid Prime"-Spielen tatsächlich mehr auf den präzisen Schuss als auf das Erforschen eines Planeten ankommt zum Beispiel. Oder dass eine Hintergrundgeschichte diesmal eigentlich nicht vorhanden ist. Aber das macht nur wenig aus, denn eines beweist "Metroid Prime Hunters": Ein Ego-Shooter kann auf dem Handheld funktionieren.

Für Weltraumforscher mit lockerem Colt


"Metroid Prime Hunters" von Nintendo, für Nintendo DS , ca. 35 Euro; USK: Freigegeben ab 12 Jahren


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