Civilization IV - DER SPIEGEL
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Civilization IV

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Die Weltgeschichte umschreiben. Das ist kein einfaches Unterfangen, wie man bei "Civilization IV" schnell merkt. Dabei ist das Vorgehen zunächst simpel: Man überlegt, macht einen Zug und dann ist der Gegner an der Reihe. So wie beim Schach. Allerdings gibt es im Gegensatz zu Schach einiges mehr, was beachtet werden muss. Zum Glück ist eine kleine, wenn auch etwas überfrachtete Lehrstunde in das Spiel eingebaut.

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"Civlization 4": Weltherrschafts-Strategie

Da erfährt man, wie man Städte baut, Technologien erfindet und Kriege führt - oder vermeidet. Ziel ist es, aus einer kleinen Siedlung im Laufe der Jahrhunderte ein Weltreich zu bauen. Und zum Schluss als größter Herrscher in die Geschichtsbücher einzugehen. Für dieses Ziel muss man einiges opfern - vor allem Zeit. Denn "Civilization IV" ist kein Spiel, das sich kurz zwischendurch spielen lässt. Weshalb man sich wahrscheinlich den ganzen Winter vergraben wird. Und austüftelt, welche Religion beispielsweise die Bayern annehmen sollen. Wer sich für den Buddhismus entscheidet, wird sich möglicherweise feindlich gesinnten Hindus aus Hamburg gegenüber sehen. Das macht aber nichts, denn jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man Michelangelo am besten einsetzt. Der hilft dabei, die Waffentechnik nach vorn zu bringen - und dann kann man es den Nordlichtern mal so richtig zeigen.

Für alle Hobbystrategen, die noch kein Buch gefunden haben, mit dem sich lange Winterabende verbringen lassen.


"Civilization IV" von Take 2 , für PC, ca. 40 Euro; USK: ab 6 Jahren

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