Sanyo Xacti VPC-S5: Modell für Sonnenanbeter - DER SPIEGEL
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Sanyo Xacti VPC-S5 Modell für Sonnenanbeter

Zu den Leichtesten gehört die Sanyo nicht, dennoch erinnert das Oberflächenfinish überdeutlich an den hohen Kunststoffanteil. Ansonsten drückt die Kamera mit geringem Energieverbrauch mächtig auf die Tube.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Gedrückt wird natürlich auch auf den Auslöser, dieser braucht dann etwas, um das Bild in den Speicher zu befördern. Um zu schauen, ob der Schnappschuss gelungen ist, muss man nur die Set-Taste im Steuerkreuz betätigen, und schon gibt es einen Rückblick auf die entstandenen Fotos.

Die restlichen Tasten des Steuerkreuzes dienen zur Einstellung von Blitz, Makro-Funktion, Belichtungskorrektur sowie zur Navigation durchs Menü. Nur dort finden sich Voreinstellungen für bestimmte Motive, also immer zwei Klicks entfernt, so dass man sich in den meisten Situationen auf die Automatik verlassen muss. Das dachten sich auch die Konstrukteure und hielten das Menü sparsam und damit recht übersichtlich, was im Übrigen auch für die restlichen Bedienelemente gilt.

Außer dem Steuerkreuz und der Menütaste gibt es lediglich noch eine Zoomwippe und einen Umschalter für Aufnahme und Wiedergabe, der zusätzlich noch entscheidet, ob die Kamera direkt an den Drucker oder an den Computer angedockt ist.

In der Praxis

An der Bildqualität gibt es ebenfalls wenig auszusetzen. Jedoch ist es ratsam, den Weißabgleich für Kunstlicht möglichst passend aus den Presets zu übernehmen, da die Automatik dem Foto übermäßig viel Wärme gibt. Die Auflösung ist klassenüblich und das gefürchtete Bildrauschen hält sich ebenfalls zurück. Allerdings lässt die Kamera eine größere Empfindlichkeit als ISO 200 gar nicht zu, ist demnach nichts für Aufnahmen in Museum oder Kirche ohne Blitz. Ihre Stärken spielt die Sanyo also am besten bei normalem Sonnenlicht aus.

Preis

um 280 Euro

Bewertung

+ geringer Energiebedarf
+ gute Bildqualität
- löst zu langsam aus

Nutzwert 40% 1.45
Qualität 35% 1.53
Bedienung 25% 1.78

Gesamtnote 1.6 (gut)

Fazit

Schnörkellos und übersichtlich präsentiert sich die Xacti dem Einsteiger, der wenig wert auf Einstellungen legt.

Weitere getestete Modelle:

Canon PowerShot A520: Für eine Hand
HP Photosmart R717: Gebürstete Metallfront
Konica Minolta Dimage X31: Schlankes Modell
Nikon Coolpix 5600: Stimmiges Bild
Olympus Camedia C-500 Zoom: Freundlich zu Einsteigern
Panasonic Lumix DMC-LS1: Bildstabilisator inklusive
Pentax Optio S5n: Schnell einsatzbereit
Samsung Digimax V700: Buntes Programm
Sony Cyber-shot DSC-S90: Starker Allrounder

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