Angespielt: Scribblenauts - DER SPIEGEL
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Angespielt: Scribblenauts

Angespielt Scribblenauts

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Wäre es nicht schön, man könnte einfach einen Drachen herbeizaubern, wenn man gegen einen Ritter kämpfen muss? Oder einfach einen Hubschrauber holen, um auf einen Hügel zu fliegen oder sich Insektenspray in die Hand zaubern, um eine Wespe zu bekämpfen? Bei "Scribblenauts" kann man das. Da schreibt man das entsprechende Wort auf den Touchscreen des Nintendo DS und das Gewünschte erscheint und hilft der niedlichen Spielfigur dabei, eines der kurzen Level zu bestehen. Oder auch nicht - wenn der getippte Begriff nämlich nicht in der Datenbank ist. Und da fehlt einiges. Was den Spaß erstmal wenig trübt, denn immer wieder freut man sich über lustige Einfälle.

Doch was in der ersten Zeit viel Spaß macht, weil es frische Ideen hat und bewusst krakelig gezeichnet ist, verliert bald an Reiz. Das liegt vor allem an der umständlichen und hakeligen Steuerung. Denn sobald man etwas auf den Bildschirm gezaubert hat, hüpft die Spielfigur dazwischen, wirft Dinge um, zündet aus Versehen Bomben oder springt dahin, wo man ihn garantiert nicht haben möchte. All das führt unweigerlich zum schnellen "Game Over" und Neubeginn und stellt auch die geduldigsten Spieler auf harte Proben. Schade, denn eigentlich hatte man ohne es zu wissen doch genau auf so etwas wie "Scribblenauts" lange gewartet.

"Scribblenauts" von Warner für Nintendo DS , ca. 35 Euro; USK: ab 6 Jahren

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