Expo virtuell: Sandwich im Star-Trek-Design - DER SPIEGEL
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Expo virtuell Sandwich im Star-Trek-Design

Nicht nur der niederländische Pavillon, auch die Expo-Webseiten der Holländer können überzeugen. Dort präsentieren aufgetürmte Info-Schichten Wissenswertes über Kultur und Geschichte. Gewürzt mit etwas Science-Fiction werden die Internet-Seiten zum virtuellen Erlebnis.
Von Julia Sohnemann
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der niederländische Pavillon gilt als einer der interessantesten auf der Expo. Dem wollten die Macher der in nichts nachstehen und haben ganze Arbeit geleistet.

Bereits die ersten Sekunden auf der Seite überraschen den Besucher mit einem netten Einstieg: in der Manier von Star Trek wird in einem kurzen Flash-Intro erst die Erde, dann der niederländische Pavillon gesucht. Weiter geht es zur Homepage.

Hier kann der Besucher zwischen den Sprachen Niederländisch, Englisch und Deutsch wählen. Das ist auf jeden Fall ein Pluspunkt, vor allem weil es auch in Deutsch und Englisch ein großes Informationsangebot gibt und nicht nur eine abgespeckte Form der niederländischen Seiten.

Von der Homepage geht es direkt weiter zur Pavillon-Seite. Dort kann der Beucher die verschiedene Schichten des niederländischen "Sandwichs" anklicken und sich per Foto und Text über deren Beschaffenheit und Bedeutung informieren. Der Benutzer findet Wissenswertes über das Bauwerk, kann aber auch geschichtliche Angaben zur Weltausstellung nachlesen, sich über eine günstige Reiseroute informieren oder erfahren wie teuer die Karten sind. Die Informationsfülle ist zwar riesig, doch auch wer etwas Bestimmtes sucht, wird schnell fündig.

Auch das klare Design, das dieselben Farben wie die deutschen Expo-Seiten verwendet, hilft dem Besucher, sich leicht zurechtzufinden. Trotz der einfachen Handhabung und der detaillierten Informationen fallen zwei Punkte negativ auf. Die Linksammlung wurde sehr vernachlässigt. Sie beinhaltet nur einen Einzigen, nämlich den obligatorischen Verweis zur deutschen Expo-Seite. Hier hätte man zumindest einige Hinweise auf die Seiten der Nachbarländer oder anderer deutschen Expo-Seiten erwartet.

Zweitens können sich die User zwar im Gästebuch verewigen, eine Kontaktseite gibt es aber nicht. Nur wer lange sucht, findet unter einem langen Text über die Kontaktpflege mit bestimmten Firmen eine sehr klein gedruckte E-Mail-Adresse, die aber eher für die zuvor angesprochenen Unternehmen bestimmt ist.

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