Mt. Gox: Bitcoin-Dienst erhielt Gerichtsvorladung - DER SPIEGEL
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Mt. Gox US-Ermittler verlangen Unterlagen von Bitcoin-Plattform

Mt. Gox hat den Betrieb eingestellt, doch der juristische Ärger beginnt für die Bitcoin-Handelsplattform wohl erst: US-Staatsanwälte verlangen interne Geschäftsunterlagen von den Betreibern, berichtet das "Wall Street Journal".
Symbol für Krypto-Währung Bitcoin: Besitzer haben keinen Konto-Zugriff mehr
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Foto: ? Jim Urquhart / Reuters
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Mt. Gox, die am Dienstag von den Betreibern geschlossene Online-Handelsplattform für Bitcoin, hat von der Staatsanwaltschaft in New York eine Vorladung erhalten. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, sei das Schreiben "in diesem Monat" zugestellt worden . Mit der Vorladung sei die Aufforderung verbunden, eine Reihe von Dokumenten vorzulegen.

In welcher Angelegenheit die für US-Bundesrecht zuständigen Staatsanwälte ermitteln, ist derzeit nicht bekannt. Mt. Gox war eine der größten und ältesten Bitcoin-Tauschbörsen im Netz. Die Schließung kam nicht völlig überraschend - Mt. Gox war zuvor offline, Gerüchte über Sicherheitsprobleme und einen möglichen Diebstahl kursierten. Der Dienst hatte für Kunden Bitcoin-Guthaben auf den eigenen Servern verwaltet. Derzeit haben die Besitzer keinen Zugriff auf diese Konten. Vor dem Tokioter Büro des Dienstes fanden sich erboste Investoren ein und forderten Auskunft über den Verbleib ihrer Anlagen.

Mt. Gox selbst hatte keine Erklärung für die Maßnahme gegeben. Es hieß lediglich, mit der Schließung sollten "die Website und die Nutzer geschützt werden". Man beobachte die Situation und werde entsprechend handeln .

In der Vergangenheit hatten andere Bitcoin-Tauschbörsen die Aufmerksamkeit der Behörden geweckt, weil es Hinweise auf Geldwäsche gegeben hatte.

meu

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