www.schmidt.ohweh: Hat da wer gehackt? - DER SPIEGEL
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www.schmidt.ohweh Hat da wer gehackt?

Das ist schon ein Schlawiner, dieser Harald Schmidt: Da wird seine Website am Wochenende mit dem Grimme-Onlinepreis geehrt, wegen der exorbitant tollen Qualität der Inhalte. Und was zeigt die Website? Einen rosa Plüschhasen mit exorbitant großem Genital.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Das hat doch mal wieder gesessen. Er ist und bleibt halt der absolute Meister des nicht gerade feinfühligen Humors. Oder wie, oder was?

Wohl eher "oder was": Schmidt hatte Besuch. Daran ist er ja eigentlich gewöhnt, doch gemeinhin kommen die Gäste nicht überraschend.

"Fluffy Bunny" allerdings meldet sich niemals an. Achtmal gelang dem unartigen Häschen seit Juni letzten Jahres ein "Website-Defacement", die optische Veränderung einer bestehenden Website. Noch im Februar erwischte es McDonalds England, dass mit einem Mal unter "McDick's" firmierte und noch seltsamere Nahrungsmittel anbot als normalerweise. Nun also kam Schmidt zu der Ehre, nicht nur vom Grimme-Institut geadelt zu werden, sondern auch durch einen Besuch des naseweißen Nagers.

Der verewigte sich selbst als Gast des Abends und - das macht der Bunny immer so - hinterließ der Welt gleich noch ein paar hundert seiner sinnfreien Häschen-Weißheiten, die in einem Publikumsangebot wie SPIEGEL ONLINE erst nach 22 Uhr zitiert werden könnten. Flugs setzte das Bunny dem Harald noch ein paar rosa Öhrchen auf - und hoppelte wieder von dannen.

Schmidt nahm's mit Humor, am Montag morgen war die Welt wieder in Ordnung - und die kleine Hacker-Attacke längst zum Bestandteil des Angebotes geworden. Unter "Specials" findet sich der lapidare kleine Satz " Hilfe - uns hat ein rosa Plüschhäschen überfallen! Wir haben die Attacke überlebt..."

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