Bafög: Verbände fordern umfassende Reformen und mehr Geld - DER SPIEGEL
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Mindestens 440 Euro fürs Wohnen Verbände fordern deutlich mehr Bafög

Mehr Geld, höhere Freibeträge: Gewerkschaften, Studierendenverbände und Studentenwerke dringen auf umfassende Bafög-Reformen. Vor der Wahl machen sie Druck – weil das Thema im Wahlkampf bisher nicht vorkommt.
• aus DER SPIEGEL 8/2025
Studentin im WG-Zimmer (Symbolbild)
Studentin im WG-Zimmer (Symbolbild)

Studentin im WG-Zimmer (Symbolbild)

Foto: Michael Matthey / picture alliance / dpa

Gewerkschaften und Sozialverbände fordern in einer gemeinsamen Erklärung von der nächsten Bundesregierung eine Reform der Förderung von Studentinnen und Studenten. »Das Bafög ist das Herzstück der staatlichen Studienfinanzierung«, heißt es in dem Appell zur Bundestagswahl.

DER SPIEGEL 8/2025

Respektlos?

Als Friedrich Merz im Bundestag einen Antrag mit Stimmen der AfD durchbrachte, hätte das ein Wendepunkt im Wahlkampf von Olaf Scholz werden können. Doch die Umfragen bleiben schlecht, und jetzt leistet sich Scholz weitere Fehler. Der Kanzler steht sich mit seiner Art wieder einmal selbst im Weg.

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Die bisherigen Zahlungen seien jedoch zu niedrig. »Für die große Mehrheit der Geförderten ist die Unterstützung entscheidend, um überhaupt studieren zu können«, sagt Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Es gehe darum, für Chancengleichheit beim Ausbildungszugang zu sorgen, damit das Fachkräftepotenzial in Deutschland optimal genutzt werden könne.

Die Unterzeichner des Appells fordern, dass etwa die Wohnkostenpauschale von aktuell 380 Euro auf mindestens 440 Euro angehoben wird. Die Förderung müsse insgesamt »ein existenzsicherndes Minimum« erreichen. Dafür sollten auch die Freibeträge für das Einkommen der Eltern angehoben werden.

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Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die evangelischen und katholischen Studierendengemeinden, die Initiative Arbeiterkind.de und das Deutsche Studierendenwerk (DSW). »Mehr als ein Drittel der Studierenden sind von Armut bedroht«, sagt DSW-Vorstand Matthias Anbuhl, »das Versprechen, dass gute Bildung nicht am Geldbeutel scheitern darf, ist längst brüchig geworden.«

him
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