Sicherheit Beschmierte Wahllokale
Noch während des Wahlkampfs wurden mehrfach Wahlkampfhelfer der Parteien angegriffen, in Hamburg hatte die CDU sogar teilweise Infostände abgesagt, aus Sicherheitsgründen. Am Wahlsonntag hingegen ging es in den Wahllokalen weitestgehend friedlicher zu. Das legt eine SPIEGEL-Abfrage in einigen Bundesländern nahe.
Ich bin’s, der Neue
Einen großen »Politikwechsel« hatte Friedrich Merz versprochen. Doch schon wenige Tage nach der Bundestagswahl kämpft der CDU-Chef mit den Beharrungskräften der Berliner Politik – in den eigenen Reihen und bei seinem einzig realistischen Koalitionspartner, den Sozialdemokraten.
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Doch es kam auch zu Vorfällen, etwa in Krefeld. Dort unterstellte ein Mann den Wahlhelfern, die Wahl zu manipulieren. Anschließend habe er nach Verlassen des Wahllokals draußen vor einem Passanten ein Messer gezückt. Die Polizei erteilte einen Platzverweis. Auch im Raum Osnabrück mussten Beamte offenbar eingreifen: Nachdem ein Wähler das Wahllokal nicht verlassen wollte, riefen Wahlhelfer die Polizei. In Duisburg verwies der Wahlvorstand zwei selbst ernannte Wahlbeobachter wegen eines »sehr aggressiven Störverhaltens« aus dem Wahlraum. In den ostfriesischen Gemeinden Leer und Rhauderfehn hatten Unbekannte teils an, teils vor Wahllokale Botschaften geschmiert, die sich gegen mehrere Parteien richteten.