Britney Spears: Ultra-Kurzauftritt in Köln - DER SPIEGEL
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Britney Spears Ultra-Kurzauftritt in Köln

Eigentlich sollte Britney Spears im Kölner Cinedom-Kino ihr Erstlingswerk "Not a Girl" präsentieren. Aber die als zickig verschriene Amerikanerin hatte offensichtlich keine Lust: Schon nach zehn Minuten verließ sie die Vorstellung.
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Köln - Popsternchen Spears sollte in Köln eigentlich ihren ersten Kinofilm promoten. Viel Zeit nahm sich Britney allerdings nicht. Nur kurz winkte sie den wenigen anwesenden Fans zu, die After-Show-Party ließ sie ganz aus. Auch der Film selbst schien die Sängerin zu langweilen: Bereits zehn Minuten nach Beginn der Vorstellung fuhr sie zurück ins "Hyatt-Regency“-Hotel, wo sie sich vor ihrem Rückflug nach Amerika in der Präsidentensuite (86 Quadratmeter, 1500 Euro pro Nacht) ausruhte. "Zicken-Alarm in Köln" hämte die "Bild am Sonntag".

Bei der Vorstellung ihres ersten Spielfilms gab die Pop-Prinzessin zu Protokoll, dass sie nach der Musikbranche auch Hollywood erobern will. "Wonach ich suche, sind fantastische Regisseure mit fantastischen Drehbüchern", sagte die 20-jährige Pop-Diva in Köln. In dem Roadmovie "Not a Girl"spielt Spears einen Teenager, der von einer Gesangskarriere träumt und die erste Liebe erlebt.

Britney wird im Film entjungfert

"Ich war an einem Punkt in meiner Karriere, an dem ich eine neue Herausforderung gesucht habe", sagte Spears. Abgesehen davon erzählte der US-Star wie sonst von häuslichen Zukunftsträumen - sie wolle einen Mann und vier Kinder haben. Spears, die stets Gerüchte um ihre Intimsphäre nährt, aber keine Privatgeheimnisse offen legt, spielt in "Not a Girl" eine Liebesszene, in der sie ihre Jungfräulichkeit verliert. Dazu erklärte sie: "Es ist nur eine Rolle, und schließlich ist es nur ein Kuss, der lediglich andeutet, was danach passiert".

Ein Ansturm der Fans vor dem Hotel des Stars blieb wie beim vergangenen Besuch der Sängerin in Köln im Januar aus, obwohl die Lokalpresse ihren Aufenthaltsort veröffentlicht hatte. Über ein neues Filmprojekt verriet sie nur, dass sie mit einem großartigen Regisseur arbeiten werde: "Noch habe ich die Rolle nicht." Immerhin deutete sie an, sie würde gerne einmal mit dem Regisseur Jon Avnet ("Grüne Tomaten") drehen.