Lieferkettengesetz: Buschmann grätscht - DER SPIEGEL
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Lieferkettengesetz Buschmann grätscht

• aus DER SPIEGEL 9/2024
Justizminister Marco Buschmann
Justizminister Marco Buschmann

Justizminister Marco Buschmann

Foto: Michele Tantussi / REUTERS

Justizminister Marco Buschmann (FDP) hat offenbar bewirkt, dass ein Vorhaben der drei Ampelfraktionen von der Tagesordnung des Bundestags verschwunden ist. Am Donnerstag wollten SPD, Grüne und FDP einen Antrag zur Menschenrechtspolitik verabschieden. Der Text war von den zuständigen Sprechern erarbeitet und von den Vizefraktionsvorsitzenden abgesegnet worden.

DER SPIEGEL 9/2024

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Unter anderem werden darin Menschenrechtsverletzungen in China kritisiert – ein wichtiges Anliegen auch der Liberalen. Wegen einer Passage zum EU-Lieferkettengesetz stoppte die FDP-Fraktionsspitze auf Drängen Buschmanns jedoch den Vorgang, schildern Beteiligte. »Dass die FDP den Entschließungsantrag nach monatelangen Verhandlungen nun auf den letzten Metern kippt, ist unverantwortlich«, kritisiert der menschenrechtspolitische Sprecher der Grünenfraktion, Boris Mijatović.

Buschmanns Grätsche irritierte auch Teile der FDP-Fraktion. Schließlich fordert der Text die Regierung lediglich auf, sich für ein »praktikables« Gesetz einzusetzen, dabei dürften kleine und mittlere Unternehmen »nicht überfordert« werden.

csc
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