Dieter Bohlen: "Verona sieht nur erotisch aus" - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Dieter Bohlen "Verona sieht nur erotisch aus"

Dieter Bohlen räumt gnadenlos mit Gerüchten auf: die Behauptung, dass er nicht selbst singe - eine linke Tour. Dass er sich Janina auf dem Tisch eines Teppichladens hingegeben habe - eine PR-Masche. Dass Verona Feldbusch erotisch sei - eine Mogelpackung.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Köln - Dieter Bohlen, 47, Modern-Talking-Bandleader, ist sauer über die Anschuldigungen, er singe nicht selbst. "Ich bin seit über 20 Jahren in der Branche, und jeder weiß, dass ich diese hohen Stimmen singen kann. Das ist ja auch nicht schwer. Dass man mir jetzt selbst dieses hohe Quietschen absprechen will - das finde ich link", sagte Bohlen am Dienstagabend in der "Harald Schmidt Show". Bohlen klagte: "Seit 20 Jahren heißt es 'Dieter Bohlen singt scheiße'. Und jetzt soll ich die Scheiße nicht mal selber singen."

Seine neue Freundin Estefania, 21, habe er bei der Vorausscheidung zum Schlager-Grand-Prix angesprochen. "Jetzt hat sie mir alle 120 Frauen-Telefonnummern aus dem Handy gelöscht." Sie sehe nicht nur gut aus, sondern sei auch lieb zu ihm. "Der Unterschied ist: Verona sieht nur erotisch aus - Estefania ist erotisch." Ex-Freundin Nadja Abd El Farrag verteidigte er dagegen. "Ich lasse nichts auf Nadja kommen, wir haben uns ja auch halbwegs friedlich geeinigt." Seit einem Jahr sei die Trennung schon in der Diskussion gewesen. Dass er nun eine 26 Jahre jüngere Freundin habe, sei kein Skandal, betonte der Modern-Talking-Star. "Rudi Carell, der Bundeskanzler, der Außenminister - alle haben eine junge Frau. Ich wollte ohnehin nie Vorbild sein."

Als vor kurzem der Tisch, auf dem Bohlen seine so genannte Teppich-Luder-Affäre gehabt haben soll, für 20.000 Mark versteigert worden sei, habe er sich gefragt, ob er seinen Beruf verfehlt habe. Bohlen sagte: "Ich kannte Janina, aber ich war nie mit ihr im Teppichladen. Sie hat von der 'Bild'-Zeitung und vom 'Playboy' Geld bekommen, das war eine gute PR-Geschichte für sie."

Er habe nie die Sicherheit, dass eine Frau es nicht auf sein Geld abgesehen habe. Das halte ihn allerdings nicht davon ab, Erfahrungen zu machen. "Ich lebe nur einmal, ich möchte was erleben. Solange einem so hübsche Frauen zugeflogen kommen und ich viel Spaß habe, ist das doch in Ordnung", so Bohlen, der außerdem betonte: "Wenn ich in den letzten 20 Jahren etwas richtig gemacht habe, dann, dass ich nicht an die Börse gegangen bin." Hätte er das getan, wäre jetzt womöglich nicht mehr viel von seinem Vermögen übrig. Zum Schluss machte Bohlen noch eine unfreiwillige Enthüllung gegenüber Harald Schmidt: "Drück mir die Daumen, dass die Ehe diesmal länger als vier Wochen hält." Auf Schmidts Nachfrage: "Wollt ihr heiraten", sagte Bohlen nur schmunzelnd: "Man weiß ja nie..."