Ermakowa über Becker "Ihn interessiert nur sein Image"
München - "Ich hatte geglaubt, er ändere seine Haltung, wenn er die Fotos von Anna sieht und liest, welche Gefühle ich für ihn habe", sagte Ermakowa zur "Bunten". Doch der ehemalige Tennisprofi habe sich bei ihr nicht gemeldet. Stattdessen versuchten Beckers Anwälte zu verhindern, dass sie Interviews gebe. "Wie üblich ist das Einzige, was ihn interessiert, sein Image", sagte das 34-jährige Model.
"Es wird langsam Zeit, dass er die Verantwortung für seine Aktion übernimmt. Und aufhört, seiner Tochter zu schaden, indem er alberne Geschichten über ihre Mutter und die Zeugung verbreitet", sagte Ermakowa weiter. Im Februar habe sich Becker bei ihr schriftlich gemeldet, er wolle eine "gute Beziehung" zu seiner Tochter aufbauen. Sein Vorschlag: Anna solle bei ihm in München wohnen. Er habe ein großes Haus und könne ein Kindermädchen einstellen. Sie, so Ermakowa, habe das Angebot sofort abgelehnt.
Ermakowa-Sex-Klick-Spiel gestoppt
Ermakowas Münchner Anwalt Werner Martens sagte nach Informationen der Münchner "Abendzeitung", das Interview in der "Bunte", in dem das Model die Besenkammer-Affäre aus ihrer Sicht darlegte, habe nicht gegen Auflagen des Londoner High Court verstoßen. Der Richter habe lediglich festgelegt, dass über den Inhalt des Unterhaltungsverfahrens Stillschweigen zu wahren sei. Daran habe sich seine Mandantin gehalten.
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Nach Angaben der Zeitung hat Ermakowa die Internet-Ausgabe der "Bild"-Zeitung auf rund 180.000 Mark Schadenersatz verklagt. Gegen das Spiel "Klick die Ermakowa" hat sie nach Darstellung Martens' eine einstweilige Verfügung erreicht. "Bild-online" musste das Spiel von der Internetseite nehmen. Wer Ermakowas Kopf anklickte, bekam die Meldung "Ganz quickie zehn Millionen versenkt" auf den Schirm. Wer daneben klickte: "Das ging in die Hose. Noch mal ran an die Maus".
Becker-Interview gestoppt
Eine Programmänderung gab es unterdessen in der ARD am späten Montagabend. In der Sendung "Beckmann" sollte ein Gespräch Beckers mit Interviewer Reinhold Beckmann vom April wiederholt werden. Auf Bitten Beckers habe man allerdings entschieden, das Interview auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, hieß es aus der "Beckmann"-Redaktion in Hamburg. Anlass seien die noch laufenden Auseinandersetzungen mit Ermakowa. Die ARD strahlte statt des Becker-Gesprächs ein Interview mit dem Musiker Marius Müller-Westernhagen aus.