Blankenese: Stadt Hamburg legt Beschwerde wegen Asylheim-Streit ein - DER SPIEGEL
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Streit über Flüchtlingsheim in Hamburg Stadt legt Beschwerde vor Gericht ein

In Hamburg-Blankenese haben Anwohner den Bau einer Flüchtlingsunterkunft gestoppt. Die Stadt reagiert mit einer Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht.
Ort der geplanten Flüchtlingsunterkunft in Blankenese
Ort der geplanten Flüchtlingsunterkunft in Blankenese

Ort der geplanten Flüchtlingsunterkunft in Blankenese

Foto: Axel Heimken/ dpa
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Im Streit über eine geplante Flüchtlingsunterkunft im Hamburger Stadtteil Blankenese wehrt sich die Stadt gegen einen gerichtlich angeordneten Baustopp. Die Stadt habe gegen die Entscheidung vom Donnerstag Beschwerde beim Hamburger Oberverwaltungsgericht eingelegt, sagte der Hamburger Flüchtlingskoordinator Anselm Sprandel SPIEGEL ONLINE. "Wir halten nach wie vor an unserem Vorhaben fest, diese Unterkunft zu errichten."

192 Flüchtlinge sollen am Björnsonweg untergebracht werden, doch einige Anwohner sind strikt gegen das Bauvorhaben. Am Dienstag versperrten deshalb rund 20 Autos den bestellten Baumfällern den Weg, Unbekannte hinderten eine Biologin an der Arbeit, zudem wurden etwa 200 Bäume willkürlich markiert - offenkundig, um die Arbeiten zu erschweren.

Am Donnerstag hatte das Hamburger Verwaltungsgericht dem Eilantrag eines Anwohners gegen den geplanten Bau von neun Pavillons stattgegeben. Da eine Sondergenehmigung für nötige Baumfällarbeiten nur noch bis zum Wochenende gilt, verzögert sich der Bau der Einrichtung nun vermutlich um mindestens drei Monate.

lba/mxw