Geständnis Lotto-Lügnerin droht Gefängnisstrafe
Cleveland - Sie habe das Geld für ihre Kinder gebraucht, sagte die 40-Jährige am Donnerstag unter Tränen. Ihren Einspruch, mit dem sie die Auszahlung der 162 Millionen Dollar an die rechtmäßige Gewinnerin rückgängig machen wollte, zog sie zurück.
Battle hatte behauptet, ihren Lottoschein mit den Gewinnzahlen verloren zu haben. Sie muss nun mit einem Verfahren wegen falscher Aussage rechnen, wie Polizeileutnant Kevin Nietert mitteilte. Dafür droht ihr eine Haftstrafe zwischen 30 Tagen und sechs Monaten. Zuvor war bekannt geworden, dass die 40-Jährige bereits mehrfach wegen Betrügereien aufgefallen war.
Das Geld war zum Zeitpunkt von Battles Einspruch schon an Rebecca Jemison ausgezahlt worden. Die Krankenhausmitarbeiterin gab den Schein mit den richtigen Zahlen am Dienstag bei der Lotteriegesellschaft ab. Jemison erklärte, sie habe das Los schleunigst eingereicht, als sie die Geschichte von Battles angeblichem Verlust in den Nachrichten gehört habe.