Grubenunglück: Rettungstunnel falsch berechnet - DER SPIEGEL
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Grubenunglück Rettungstunnel falsch berechnet

Die Expertenteams, die seit Tagen an der Rettung von 13 vermissten Bergarbeitern arbeiten, haben einen schweren Rückschlag erlitten: Nach Angaben der Behörden verrechneten sie sich. Der Tunnel hat den Stollen verfehlt, in dem die Verschütteten vermutet werden.
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Moskau - Bei den Grabungen eines Rettungstunnels hätten sich die Helfer verrechnet, teilte der Bürgermeister der Stadt Nowoschachtinsk, Viktor Solnzew, der Agentur Itar-Tass mit. Statt der berechneten 53 Meter sei der Rettungsschacht inzwischen über 57 Meter vorangetrieben worden. Ein Durchbruch zu dem Schacht mit den Verschütteten sei nicht in Sicht.

Auch ein kleines Loch, das im Laufe des Tages zu dem vermeintlichen Schacht gebohrt worden sei, erwies sich als falsche Spur. "Die Sonde ist in eine falsche Öffnung geraten", sagte Solnzew.

Zuvor hatten sich die Meldungen über die Rettungsarbeiten noch positiv angehört. "Die Männer haben eine Chance", hatte ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes erklärt.

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