Japan: Neue Nachbeben lösen Panik aus - DER SPIEGEL
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Japan Neue Nachbeben lösen Panik aus

Zwei Nachbeben haben die Menschen in Zentraljapan in Angst versetzt. Die Erdstöße erreichten die Stärke 5,3. Tausende hatten nach dem schweren Beben am Wochenende die Nacht in Notunterkünften verbringen müssen.
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Tokio - Berichte über Verletzte gibt es noch nicht. Die Nachbeben könnten noch mehrere Tage anhalten, warnte der Wetterdienst. Heute registrierten die Experten zwei Nachbeben, das eine mit einer Stärke von 5,3, das zweite mit 4,8. Einen Tsunami erwarten die Behörden nicht.

Tausende Haushalte warten noch auf die Wiederherstellung der Wasserversorgung. Japanischen Zeitungsberichten zufolge suchten in der am schwersten betroffenen Stadt Wajima in der Zentralprovinz Ishikawa sowie anderen Orten rund 2000 Menschen Zuflucht in Schulen und anderen Gebäuden. In Ishikawa sowie den angrenzenden Provinzen Toyama und Niigata registrierten die Behörden bislang 208 Verletzte. Über 600 Häuser wurden durch das Erdbeben der Stärke 6,9 von gestern Morgen zerstört.

Eine 52-jährige Frau war in ihrem Garten von einer umstürzenden Steinlaterne erschlagen worden. Der öffentliche Verkehr in der Region Hokuriku wurde stark behindert. Vielerorts gingen Erdrutsche nieder, Straßen brachen auf. Der Flughafen auf der Halbinsel Noto musste wegen beschädigter Rollbahnen ganz schließen.

Das Zentrum des Erdbebens lag in elf Kilometern Tiefe vor der Küste der Halbinsel Noto. Die Metorologische Behörde warnte die Bewohner der Region Hokuriku auch für die nächsten Tage vor starken Nachbeben.

Auch auf den Vanuatu-Inseln im Pazifik wurden gestern zwei schweren Beben registriert, einige Stunden später und heute folgten zwei Nachbeben. Berichte über Verletzte oder Schäden gibt es nicht.

ffr/dpa/AP/Reuters

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