Berliner Parteien: Keine Macht den Hells Angels - DER SPIEGEL
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Berliner Parteien Keine Macht den Hells Angels

Bei den Parteien in Berlin herrscht Einigkeit: Die Hells Angels sollen verboten werden. Der Rockerclub sei eine hochgefährliche und kriminelle Vereinigung, sagte Peter Trapp, Innenexperte der Hauptstadt-CDU.
Hells Angels in Berlin (Archiv): Parteien sprechen sich für Verbot aus
Hells Angels in Berlin (Archiv): Parteien sprechen sich für Verbot aus

Hells Angels in Berlin (Archiv): Parteien sprechen sich für Verbot aus

Foto: dapd
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Berlin - Berliner Parteien haben sich für ein Verbot der Rockerorgansation Hells Angels in der Hauptstadt ausgesprochen. Der innenpolitische Sprecher der Grünen, Benedikt Lux, sagte der "Berliner Morgenpost", ein Verbot der Hells Angels in Berlin sei sinnvoll. "Dieses muss aber hieb- und stichfest sein und auch entsprechenden Klagen standhalten", sagte er.

Auch der Berliner Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Michael Purper, wies auf die notwendigen Voraussetzungen hin: "Wir fordern ein Verbot der Hells Angels, wenn die Polizeiführung erklärt, dass die Ermittlungsergebnisse der Polizei dafür ausreichen."

Die Linken-Innenpolitikerin Marion Seelig sagte, hinter den Machenschaften der Hells Angels stecke organisierte Kriminalität. "Ebenso wichtig wie ein Verbot dieser Gruppe ist die Zerschlagung der von ihnen genutzten Netzwerke", sagte sie der "Berliner Morgenpost". Auch die SPD sprach sich für ein Verbot aus. Der Innenexperte der CDU, Peter Trapp, bezeichnet die Hells Angels als hochgefährliche und kriminelle Vereinigung, deren Verbot er mehr als unterstütze.

Erst Ende September waren zwei Frankfurter Charter - wie die Hells Angels ihre Vereine nennen - wegen Verstößen gegen Strafgesetze geschlossen worden.

hut/dapd

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