Berliner Polizei simuliert Terror-Anschlag - DER SPIEGEL
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180 Beamte Berliner Polizei simuliert Terror-Anschlag

Wie würden die deutschen Behörden bei einem Anschlag wie dem auf die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" reagieren? Die Polizei in Berlin hat dieses Szenario in einer Übung simuliert. Eine erhöhte Anschlagsgefahr sehen die Behörden nicht.
Kriminalpolizist in Schutzkleidung mit Puppe: Übung auf dem Gelände der Polizeidirektion 2
Kriminalpolizist in Schutzkleidung mit Puppe: Übung auf dem Gelände der Polizeidirektion 2

Kriminalpolizist in Schutzkleidung mit Puppe: Übung auf dem Gelände der Polizeidirektion 2

Foto: Soeren Stache/ dpa
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Attentäter feuern auf der Straße um sich, erschießen drei Zivilisten und zwei Polizisten, ehe sie selbst getötet werden: Die Polizei in Berlin hat einen Terroranschlag in Anlehnung an den Angriff auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" in Paris simuliert. "Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass einzelne zu Sturmgewehr und Handgranate greifen, um ungeschützte Ziele anzugreifen", sagte Polizeisprecher Stefan Redlich.

Bei der Übung mit von der Bundeswehr angesprengten Fahrzeugen lag das Hauptaugenmerk auf der anschließenden Spurensuche. Aufgabe der rund 180 beteiligten Beamten war es, Hinweise auf Pläne für einen möglichen weiteren Anschlag zu erkennen, um diesen zu verhindern.

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) sprach von einem "weiterhin abstrakt hohen Anschlagsrisiko" in der Stadt. Konkrete Hinweise auf geplante Attentate lägen den Behörden aber nicht vor.

In Paris hatten Anfang Januar zwei Islamisten die Redaktionsräume der Satirezeitung "Charlie Hebdo" gestürmt, die mehrfach mit Mohammed-Karikaturen für Aufsehen gesorgt hatte. Die beiden Angreifer erschossen zwölf Menschen. Sie wurden nach zweitägiger Flucht schließlich bei einem Polizeieinsatz nördlich von Paris getötet.

ulz/AFP