Zehn Tote Australier wegen verheerenden Buschbrands verurteilt
Sydney - Ein ehemaliger freiwilliger Feuerwehrmann ist wegen Brandstiftung mit Todesfolge von einem Gericht in Melbourne verurteilt worden. Der Mann habe am sogenannten Schwarzen Samstag im Februar 2009 einen Brand verursacht, bei dem rund 150 Häuser und 36.000 Hektar Land abgebrannt waren. Zehn Menschen kamen ums Leben. Der Angeklagte hatte auf nicht schuldig plädiert.
Der Staatsanwalt sah die Schuld des Mannes hingegen als erwiesen an und das Gericht folgte dieser Auffassung. Über die Höhe der Strafe soll kommenden Monat entschieden werden. Jeder einzelne Anklagepunkt kann mit bis zu 25 Jahren Haft geahndet werden.
Insgesamt wüteten im Februar 2009 im südaustralischen Staat Victoria Hunderte Feuer, mehr als 2000 Wohnhäuser gingen in Flammen auf.