Nordrhein-Westfalen schafft Gebühr für Fehlalarm ab - DER SPIEGEL
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Einbrüche NRW schafft Gebühr für Fehlalarm ab

110 Euro müssen Hausbesitzer in NRW bislang zahlen, wenn ihre Alarmanlage unbegründet einen Polizeieinsatz auslöst. Nach Informationen des SPIEGEL will die Landesregierung diese Gebühr nun nicht mehr kassieren.
Eine Alarmanlage zeichnet die Bewegung eines Einbrechers auf (gestellte Szene)
Eine Alarmanlage zeichnet die Bewegung eines Einbrechers auf (gestellte Szene)

Eine Alarmanlage zeichnet die Bewegung eines Einbrechers auf (gestellte Szene)

Foto: Daniel Bockwoldt / dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hausbesitzer in Nordrhein-Westfalen müssen künftig nichts mehr bezahlen, wenn ihre Alarmanlage unbegründet einen Polizeieinsatz auslöst. Bislang müssen sie bei einem solchen Fehlalarm eine Gebühr von 110 Euro entrichten.

Die Landesregierung erhofft sich von der Abschaffung mehr Erfolg im Kampf gegen Einbrecher. Die neue Regelung soll Nachbarn und Passanten die Furcht nehmen, an einer Gebühr für den betroffenen Hausbesitzer schuld zu sein, wenn sie nach einem Alarmsignal die Polizei rufen. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

"Moderne Sicherheitstechnik ist ein wichtiges Mittel gegen Einbruchskriminalität", sagt NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD). Es sei kontraproduktiv, Hausbesitzer für Fehlalarme "weiter zur Kasse zu bitten".


Mehr Informationen zum Thema Einbrüche finden Sie in der SPIEGEL-Titelgeschichte vom 21. Mai: "Heimsuchung. Alle drei Minuten wird in Deutschland eingebrochen, der Staat lässt seine Bürger allein."

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