Ostfriesland: Keno Veith erobert als "De schwatte Ostfrees Jung" das Internet - DER SPIEGEL
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Keno Veith: "A-Team" in Ostfriesland

Foto: Carmen Jaspersen/ dpa

Keno Veith "De schwatte Ostfrees Jung" erobert das Netz

Der Trecker steckt im Matsch fest - was tun? Das Dilemma auf Plattdeutsch kommentieren und im Netz hochladen, dachte sich Keno Veith - und dafür wird er jetzt gefeiert.
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Eigentlich war es ein ganz normaler Ernteeinsatz. Bis Keno Veith auf einem Maisfeld feststeckte. Nun erobert er als "De schwatten Ostfrees Jung" ("Schwarzer Ostfriesen-Junge") das Internet.

Den Grundstein für seine Popularität legte der 36-Jährige mit einem Handyvideo, in dem er sein Dilemma auf Plattdeutsch kommentierte. Den Film lud Veith im Internet hoch, dort bekam er in Windeseile Zehntausende Klicks.

Platt lernte Veith, Liebhaber schwerer Landmaschinen und Sohn einer Kamerunerin und eines Ostfriesen, in Eigenregie. "Weil ich die Sprache einfach so schön finde. Die gehört in die Region, zur Landwirtschaft."

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Der Ostfriese schaute dafür den Bauern während seiner Lohnereinsätze in diversen Ortschaften einfach aufs Maul. "Ich spreche gemischtes Platt. Mein Platt besteht ja aus mehreren Platts." Ausgelernt hat Veith noch lange nicht, dabei helfen ihm auch seine Fans. "Ich werde auf Platt angesprochen und angeschrieben", sagt Veith. "Ich lerne noch besser Platt dadurch."

Seit fast 20 Jahren arbeitet Keno Veith in der Landwirtschaft, als sogenannter Lohner. Als Mitarbeiter eines Lohnunternehmens holt er die Ernte ein oder fährt Gülle aus. "Ich hab Spaß an meinem Job. Ich bin ja in der Landwirtschaft groß geworden."

Veiths Großeltern hatten einen kleinen Bauernhof bei Wittmund, sein Vater ist Agraringenieur. Schon als Kind hätten ihn Landmaschinen fasziniert, sagt er. "Und ich bin bei den Nachbarn gewesen, weil die größere Trecker hatten als wir. Ich bin durch und durch Maschinist."

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Keno Veith: "A-Team" in Ostfriesland

Foto: Carmen Jaspersen/ dpa

Seit 18 Jahren macht Keno Veith Kraftsport. Und stylt sich im Stil von "Mr.T", der in der Achtziger-Serie "A-Team" die Rolle des B.A. verkörperte. "B.A. war schon früher mein Spitzname", sagt Veith. "Ich guck auch jeden Sonntag noch das A-Team."

wit/dpa

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