Krefeld: Feuerwehr bringt Großbrand in Entsorgungsbetrieb unter Kontrolle - DER SPIEGEL
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Hunderte Tonnen Metallschrott in Entsorgungsbetrieb Feuerwehr bringt Großbrand in Krefeld unter Kontrolle

Am Krefelder Hafen haben in der Nacht über Stunden rund 700 Tonnen Metallschrott gebrannt. Inzwischen sind die komplizierten Löscharbeiten der Feuerwehr fast beendet.
Großbrand am Krefelder Hafen
Großbrand am Krefelder Hafen

Großbrand am Krefelder Hafen

Foto: Vincent Kempf / dpa

Die Feuerwehr hat den Brand in einem Entsorgungsbetrieb in Krefeld nach einem mehrstündigen Einsatz in der Nacht unter Kontrolle gebracht. Es sei inzwischen kaum noch zu sehen, dass es dort gebrannt habe, teilte ein Feuerwehrsprecher mit. Seit etwa 19 Uhr am Mittwochabend brannten in dem Betrieb am Rheinhafen rund 700 Tonnen Metallschrott.

Mit dem Ende der Löscharbeiten sei in den kommenden zwei Stunden zu rechnen, so der Sprecher. Die Einsatzkräfte waren nach eigenen Angaben nur mühsam vorangekommen, weil der Metallschrott mit Baggern auseinandergezogen werden musste. Die Baggerfahrer mussten demnach aufgrund starker Rauchentwicklung immer wieder pausieren.

Drei Mitarbeiter bei Löschversuchen verletzt

Bei dem Brand hatten laut Feuerwehr drei Mitarbeiter des Recyclingunternehmens bei Löschversuchen Rauchgase eingeatmet und wurden leicht verletzt. Zwei von ihnen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Brandursache ist bisher unbekannt. Bis zu 150 Feuerwehrleute waren den Angaben zufolge in dem Industriegebiet im Einsatz .

Wegen der zunächst starken Rauchentwicklung hatte die Feuerwehr am Mittwochabend einen Alarm auf Warn-Apps ausgelöst. Anwohnerinnen und Anwohner sollten Fenster und Türen schließen und sich nicht im Freien aufhalten. Am frühen Morgen gebe es nur noch eine Geruchsbelästigung, sagte der Sprecher. Nach bisherigen Messungen bestehe keine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung.

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Bereits im Dezember waren in dem betroffenen Recyclinghof rund 800 Tonnen geschredderter Metallschrott in Brand geraten und hatten einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst.

wit/dpa

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