»Eternal Sunshine Tour« Ariana Grande verurteilt Ticket-Reseller für Mondpreise
Sängerin Ariana Grande
Foto:Kylie Cooper / REUTERS
Die gute Nachricht zuerst: Wer Sängerin Ariana Grande, 32, im kommenden Sommer live sehen möchte, kann das in verschiedenen Städten tun. Es gibt sogar noch Tickets. Womit man allerdings schon bei der schlechten Nachricht wäre: Offiziell sind alle Konzerte ausverkauft. Karten finden sich nur noch auf dem Zweitmarkt, für ein Vielfaches des ursprünglichen Preises.
Fans sind enttäuscht, und auch Grande selbst beschäftigt das Problem offenbar. »Ich wollte euch wissen lassen, dass ich von den Vorfällen mit den Ticket-Wiederverkäufern erfahren habe und mich das natürlich unglaublich stört«, schrieb sie in einer Instagram-Story . »Ich habe jede freie Sekunde am Handy verbracht, um nach einer Lösung zu suchen.« Das liege ihr und ihrem Team »sehr am Herzen«.
Grande spielt auf ihrer »Eternal Sunshine Tour« zwischen Juni und August 2026 mehr als 30 Konzerte in den USA, Kanada und Großbritannien. Für die erste von fünf Shows in New York City werden derzeit Tickets für mehr als 12.300 Dollar (rund 10.482 Euro) angeboten – auch außerhalb des Innenraums. Für den Tourauftakt in Kalifornien verlangt jemand sogar 44.824 Dollar (mehr als 38.198 Euro). In den sozialen Medien kursierte ein Screenshot , der ein Ticket zum angeblichen Preis von 1,3 Millionen Dollar zeigte. Ob das Angebot echt war, ist unklar.
Hunderte Tickets stehen pro Konzert zum Verkauf, was darauf hindeutet, dass es sich bei den Anbietern um professionelle Reseller handelt. Sie kaufen Karten mit dem alleinigen Ziel, sie über Portale wie Ticketmaster oder Seatgeek teurer weiterzuverkaufen und Profit zu machen. Unter rund 500 Dollar sind momentan so gut wie keine Tickets für Ariana Grande zu haben.
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Andere Künstler standen in der Vergangenheit vor ähnlichen Problemen. Die britische Popband Oasis etwa stornierte vor ihrer ausverkauften Comeback-Tour alle Tickets, die auf Wiederverkaufsportalen erworben wurden. Das hatten sie – anders als Ariana Grande – allerdings schon im Vorfeld groß angekündigt.