Benedict Cumberbatch bei der Queen: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne
Benedict Cumberbatch bei der Queen "Ach, es hört nie auf"
Man kann kaum glauben, dass es die erste Begegnung der beiden war: Benedict Cumberbatch debütierte bei Königin Elizabeth II. Die Queen zeichnete den "Sherlock"-Star für seine Verdienste im Bereich der darstellenden Künste aus.
Im Buckingham Palast verlieh sie ihm den Titel CBE - Commander of the Order of the British Empire. Die Auszeichnung liegt eine Stufe unter dem Ritterschlag. Cumberbatch ist einer der jüngsten Schauspieler, dem der Titel je verliehen wurde.
Entsprechend demütig empfing er die Ehrung. "Es ist eine einmalige Gelegenheit und ich fühle mich sehr privilegiert, hier zu sein und bin geschmeichelt, dass ich auf diese Art beachtet werde", sagte der 39-Jährige der BBC.
Demnach plauderten die beiden über Cumberbatchs letzte Projekte. Erst kürzlich war der Filmstar im Londoner Barbican Theatre in der Rolle des Hamlet auf der Bühne zu sehen gewesen. (Eine ausführliche Kritik lesen Sie hier.) "Das wusste sie", sagte Cumberbatch. Er habe ihr dann von den Dreharbeiten für den Marvel-Streifen "Doctor Strange" erzählt und den bald anstehenden Dreharbeiten zur vierten Staffel von "Sherlock". Die Queen habe seinen vollen Terminplan mit den Worten "Ach, es hört nie auf, nicht wahr" kommentiert.
Ob sie selbst zu den zahlreichen "Sherlock"-Fans gehört, ließ die Queen gegenüber Cumberbatch offen. Ihm sei jedoch versichert worden, dass ein Großteil des königlichen Haushalts die Serie verfolge. Ein höheres Kompliment gibt es wohl nicht.
Trotz der Nettigkeiten nutzte Cumberbatch den Anlass, um erneut auf ein Anliegen aufmerksam zu machen: die Flüchtlingskrise und die Situation für syrische Kinder. Der 39-Jährige hatte am Ende einer "Hamlet"-Vorstellung sehr deutliche Worte für die Flüchtlingspolitik der britischen Regierung gefunden. Außerdem ruft er zu Spenden für die Organisation Save the children auf. Der Titel ändere nichts an seiner Entschlossenheit, über solche Themen zu sprechen. "Ich werde sicherlich nichts an mir ändern deswegen."