Luxus-Overkill: Jennifer Lopez bastelt mit Allüren am Comeback
Konzert in Monte Carlo Lopez' Luxus-Overkill
Monte Carlo - Jennifer Lopez ist reich, schön und berühmt. Vor allem aber ist sie eines: kostspielig. So soll die Zusammenarbeit der einst so erfolgreichen Popkünstlerin mit dem Unternehmen Sony einem unbestätigten Bericht des Blogs Daily Beast zufolge auch deshalb aufgekündigt worden sein, weil die Nebenkosten bei der Produktion ihrer Alben zuletzt einfach zu hoch waren: Eine Bandprobe könne schon einmal mit bis zu 150.000 Dollar zu Buche schlagen, und für Make-up und Bühnen-Outfit stelle Lopez bis zu 75.000 Dollar in Rechnung, hieß es dort.
Man ist darum fast geneigt, britischen Boulevardmedien Glauben zu schenken, die nun mit neuen Berichten über Lopez' Starallüren aufwarten. Die 40-Jährige trat bei den World Music Awards in Monte Carlo auf und soll sich für den Aufenthalt laut "Daily Mirror" einen Masseur und ein zwölfköpfiges Haar- und Make-up-Team erbeten haben.
Zudem habe eine ganze Hoteletage für die Sängerin, ihren Mann Marc Antony und die gemeinsamen Zwillinge Emme und Max reserviert werden müssen, auch ein Strandabschnitt wurde gesperrt. Neben einem Privathubschrauber habe die Sängerin außerdem auf einem Motorboot bestanden, natürlich mit Luxusausstattung - darunter ein paar knapp 3500 Euro teure, mit Diamanten besetzte Ohrhörer gegen den Motorenlärm.
Dabei ist mit Lopez-Produkten längst kein Staat mehr zu machen, weder künstlerisch noch kommerziell: Verkaufte sich ihr Album "This is me..." 2002 noch sechs-Millionen-mal, gingen von ihren drei letzten Alben weniger als eine Million über die Ladentheken. Auch ihr neuer Kinofilm "Plan B für die Liebe" floppte.