Panik bei "DSDS"-Autogrammstunde: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein - DER SPIEGEL
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Panik bei "DSDS"-Autogrammstunde Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

Es kamen deutlich mehr Fans als erwartet: 60 Kinder und Jugendliche wurden verletzt, weil bei einer "DSDS"-Autogrammstunde im März in Oberhausen Panik ausbrach. Den Veranstaltern sei kein Vorwurf zu machen, entschied nun die Staatsanwaltschaft.
Rettungskräfte am 27. März in Oberhausen: 60 Verletzte
Rettungskräfte am 27. März in Oberhausen: 60 Verletzte

Rettungskräfte am 27. März in Oberhausen: 60 Verletzte

Foto: dapd
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Duisburg/Oberhausen - Vier Monate nach der Panik bei einer "DSDS"-Autogrammstunde in Oberhausen hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt.

Die Maßnahmen des Einkaufszentrums Centro seien mit Blick auf die zu erwartende Besucherzahl erforderlich und ausreichend gewesen, teilte die Staatsanwaltschaft Duisburg am Dienstag mit. Tatsächlich seien aber erheblich mehr Menschen gekommen als erwartet: knapp 20.000 statt 5000.

Bei der "DSDS"-Autogrammstunde am 27. März wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft 60 Kinder und Jugendliche verletzt, nachdem wegen Überfüllung die Türen des Einkaufszentrums geschlossen worden waren und die wartende Menge von hinten nachdrückte. Wer von hinten gedrängt hatte, sei nicht zu ermitteln, heißt es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft.

hut/dapd