Tod von Franziskus Vatikan ruft neuntägige Trauerzeit aus
Von Samstag an gilt die »Novendiale«, die traditionelle neuntägige Trauerzeit nach dem Tod des Papstes. Zehntausende Gläubige nehmen Abschied von Franziskus. Die Tage nach Franziskus’ Tod im Minutenprotokoll.
Von
Henrik Bahlmann,
Birte Bredow,
Francesco Collini,
Cornelius Dieckmann,
Kathrin Fromm,
Malte Göbel,
Janita Hämäläinen,
Armin Himmelrath,
Miriam Khan,
Johannes Korge,
Anton Rainer,
Kim Staudt,
Anastasia Trenkler,
Nadine Wolter,
Niklas Hausser und
Swantje Wehr (Bildredaktion)
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Wichtige Updates
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Das Wichtigste in Kürze
- Um neun Uhr wurde der tote Papst in einer Prozession von der Privatkapelle von Santa Marta in den Petersdom überführt.
- Seit elf Uhr verabschieden sich Gläubige dort am offenen Sarg von Papst Franziskus.
- Um Mitternacht schließt der Petersdom.
- Am Donnerstag ist der Dom von sieben Uhr bis Mitternacht, am Freitag von sieben bis 19 Uhr geöffnet.
- Der Eintritt in die Basilika ist frei. Normaler Publikumsverkehr gilt wieder ab Sonntag.
- Freitag um 20 Uhr wird der Sarg des Papstes verschlossen und versiegelt.
- Samstag um 10 Uhr beginnt die Trauerfeier auf dem Petersplatz vor der Basilika. Sie wird von Kardinal Giovanni Battista Re geleitet, dem 91-jährigen Dekan des Kardinalskollegiums.
- Dienstag treffen die Kardinäle zusammen, um den Termin des Konklaves festzulegen. Die Zusammenkunft der Kardinäle zur Wahl eines neuen Papstes muss 15 bis 20 Tage nach dem Tod des Papstes sein, also zwischen dem 6. und 11. Mai.

Nonnen am Morgen auf dem Petersplatz. Foto: Andreea Alexandru / AP
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An dieser Stelle endet unser Liveblog vorerst. Alle weiteren Entwicklungen nach dem Tod von Franziskus finden Sie natürlich weiter bei SPIEGEL.de.
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Kurz vor 22 Uhr stehen noch Hunderte, vermutlich Tausende Menschen auf der Via della Conciliazione Schlange. Inzwischen haben sich zwei Schlangen gebildet. Wie die italienische Zeitung »La Repubblica« berichtet, sollte der Petersdom um Mitternacht schließen. Wegen des abendlichen Andrangs soll die Basilika jedoch länger offen bleiben.

Foto: Francesco Collini / DER SPIEGEL
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Unter Menschen
Seit heute Vormittag ist der Leichnam von Papst Franziskus im Petersdom aufgebahrt. Tausende Menschen strömten den ganzen Tag über in die Basilika und warten teilweise immer noch auf Einlass. Szenen der Trauer mischen sich mit dem Jagdfieber nach dem besten Selfie, hat mein Kollege Francesco Collini beobachtet. Seinen Bericht lesen Sie hier.

Franziskus’ Leichnam wird an Gläubigen am Petersplatz vorbeigetragen
. Foto: Emilio Morenatti / AP
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Stundenlanges Schlangestehen bis in die Nacht
Auch nach Einbruch der Dunkelheit in Rom warteten tausende Menschen weiter darauf, sich persönlich von Papst Franziskus verabschieden zu können. Die Schlange vor dem Petersdom war nach italienischen Medienberichten immer noch mehrere Kilometer lang.

Gläubige in der Schlange auf den letzten Metern vor dem Petersdom. Foto: ALESSANDRO DI MEO / EPA
»Fürs Gardaland stehen wir stundenlang Schlange, das können wir auch für den Papst tun. Es ist ein historisches Ereignis«, sagte ein Elternpaar, das mit seinen beiden Töchtern, neun und zwölf Jahre alt, unter den Wartenden war, zu Reportern der Zeitung »Corriere della Sera«. Die Familie bildete zum Zeitpunkt des Interviews gegen 21 Uhr das Ende in der Schlange.
Italienischen Medien zufolge betrug die Wartezeit im Schnitt bis zu vier Stunden.
Italienischen Medien zufolge betrug die Wartezeit im Schnitt bis zu vier Stunden.

Wartende in Rom. Foto: Andrej Isakovic / AFP
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Papst-Beisetzung: Rätsel über Absage von Merz
Zur Beerdigung des verstorbenen Papstes Franziskus werden am Samstag hochrangige Gäste aus aller Welt erwartet. Die deutsche Delegation wird angeführt vom geschäftsführenden Kanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Scholz’ wohl künftiger Nachfolger Friedrich Merz (CDU) wird allerdings nicht dabei sein. Warum, bleibt ein Rätsel.
Ein CDU-Sprecher erklärte lediglich, dass der Parteichef »in Absprache mit dem Bundespräsidenten und dem amtierenden Bundeskanzler« nicht mitfliege. Konkreter war er nicht. Das Bundespräsidialamt teilte auf Anfrage mit, dem CDU-Vorsitzenden sei „proaktiv eine Mitreise und Teilnahme in der offiziellen Delegation des Bundespräsidenten“ angeboten worden. Das Büro Merz habe aber »ohne Angaben von Gründen« abgesagt.
Das Präsidialamt trat auch Spekulationen über ein mögliches Platzproblem entgegen. Zwar habe der Vatikan jeder nationalen Delegation zunächst offiziell nur fünf Plätze zugewiesen, hieß es. Man hätte aber »mit Verweis auf den baldigen Wechsel im Amt des deutschen Bundeskanzlers (...) gegenüber dem Vatikan einen zusätzlichen Platz beantragt«. Aus Deutschland wollen neben Steinmeier und Scholz auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), Bundesratspräsidentin Anke Rehlinger (SPD), der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Stephan Harbarth und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) anreisen.
2023 war der Oppositionsführer Merz noch zusammen mit Steinmeier und Scholz zur Beisetzung des früheren Papstes Benedikt XVI. nach Rom gefahren. Scholz ist im Gegensatz zum Katholiken Merz evangelisch getauft, aber aus der Kirche ausgetreten. Steinmeier und Söder sind Protestanten. Mit Klöckner, Rehlinger und Harbarth gehören der deutschen Delegation immerhin zwei Katholikinnen und ein Katholik an.
Ein CDU-Sprecher erklärte lediglich, dass der Parteichef »in Absprache mit dem Bundespräsidenten und dem amtierenden Bundeskanzler« nicht mitfliege. Konkreter war er nicht. Das Bundespräsidialamt teilte auf Anfrage mit, dem CDU-Vorsitzenden sei „proaktiv eine Mitreise und Teilnahme in der offiziellen Delegation des Bundespräsidenten“ angeboten worden. Das Büro Merz habe aber »ohne Angaben von Gründen« abgesagt.
Das Präsidialamt trat auch Spekulationen über ein mögliches Platzproblem entgegen. Zwar habe der Vatikan jeder nationalen Delegation zunächst offiziell nur fünf Plätze zugewiesen, hieß es. Man hätte aber »mit Verweis auf den baldigen Wechsel im Amt des deutschen Bundeskanzlers (...) gegenüber dem Vatikan einen zusätzlichen Platz beantragt«. Aus Deutschland wollen neben Steinmeier und Scholz auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU), Bundesratspräsidentin Anke Rehlinger (SPD), der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Stephan Harbarth und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) anreisen.
2023 war der Oppositionsführer Merz noch zusammen mit Steinmeier und Scholz zur Beisetzung des früheren Papstes Benedikt XVI. nach Rom gefahren. Scholz ist im Gegensatz zum Katholiken Merz evangelisch getauft, aber aus der Kirche ausgetreten. Steinmeier und Söder sind Protestanten. Mit Klöckner, Rehlinger und Harbarth gehören der deutschen Delegation immerhin zwei Katholikinnen und ein Katholik an.
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Vatikan zählt schon fast 20.000 Besucher im Petersdom
Am ersten Tag der Aufbahrung des verstorbenen Papstes Franziskus im Petersdom haben bereits fast 20.000 Menschen vor Ort Abschied vom Oberhaupt der katholischen Kirche genommen. Seit Beginn der Aufbahrung in der Kathedrale um 11 Uhr bis Mittwochabend um 19.45 Uhr seien mehr als 19.400 Menschen am offenen Sarg des Papstes vorbeidefiliert, sagte ein Vatikansprecher. Dabei nahmen die Menschen Wartezeiten von mehreren Stunden in Kauf. Italienischen Medien zufolge warteten über den Tag verteilt rund 100.000 Menschen darauf, sich persönlich vom verstorbenen Papst verabschieden zu können.

Menschen warten im Petersdom in der Schlange vor dem Sarg des verstorbenen Papstes. Foto: Michael Kappeler / dpa
Wegen des Andrangs werde der Petersdom bei Bedarf länger als geplant geöffnet bleiben, hieß es aus dem Vatikan. Eigentlich sollten die Pforten der Kathedrale um Mitternacht schließen und sich dann erst am Donnerstagmorgen wieder öffnen. Am Freitagabend um 20 Uhr soll der Sarg des Papstes dann geschlossen werden.
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Mögliche Trauerzug-Routen
Dass Franziskus am Samstag an dem von ihm präferierten Ort, der Basilika Santa Maria Maggiore, beigesetzt wird, ist klar. Unklar ist dagegen, wie sein Leichnam dort hinkommen soll.
Die Strecke des Trauerzugs soll italienischen Medienberichten zufolge rund sechs Kilometer lang sein. Es würden derzeit mehrere Routen geprüft, hieß es. Der kürzeste Weg führt demnach über den Corso Vittorio Emmanuele II, die Piazza Venezia und die Via Nazionale bis zur Basilika.
Eine andere Route sieht vor, dass die Prozession an der Piazza Venezia in Richtung der Kaiserforen abbiegt und an diesen vorbei bis zum Kolosseum führt. Von dort geht es über die Via Labicana und die Via Merulana in Richtung Santa Maria Maggiore. Diese Strecke würde nicht nur symbolträchtige Orte wie das Kolosseum einschließen, wo der alljährliche Kreuzweg am Karfreitag stattfindet, sondern auch direkt auf den Haupteingang der Kirche zuführen, schrieb die Zeitung »Corriere della Sera«.
Die Strecke des Trauerzugs soll italienischen Medienberichten zufolge rund sechs Kilometer lang sein. Es würden derzeit mehrere Routen geprüft, hieß es. Der kürzeste Weg führt demnach über den Corso Vittorio Emmanuele II, die Piazza Venezia und die Via Nazionale bis zur Basilika.
Eine andere Route sieht vor, dass die Prozession an der Piazza Venezia in Richtung der Kaiserforen abbiegt und an diesen vorbei bis zum Kolosseum führt. Von dort geht es über die Via Labicana und die Via Merulana in Richtung Santa Maria Maggiore. Diese Strecke würde nicht nur symbolträchtige Orte wie das Kolosseum einschließen, wo der alljährliche Kreuzweg am Karfreitag stattfindet, sondern auch direkt auf den Haupteingang der Kirche zuführen, schrieb die Zeitung »Corriere della Sera«.

Blick auf Santa Maria Maggiore. Foto: Elio Castoria / AFP
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Vatikan ruft ab Samstag geltende Trauerzeit aus
Nach dem Tod von Papst Franziskus hat der Vatikan eine ab Samstag geltende neuntägige Trauerzeit ausgerufen. Die als »Novendiale« bekannte traditionelle Trauerzeit für den Papst dauere bis zum 4. Mai, teilte der Vatikan am Mittwochabend mit. In dieser Zeit fänden zu Ehren des verstorbenen Kirchenoberhaupts täglich Zeremonien im Petersdom statt.
Beigesetzt werden soll der Papst dann am Samstag in der Basilika Santa Maria Maggiore im Stadtzentrum von Rom.
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Handwerk des Einbalsamierens
Papst Franziskus wird noch bis Freitag in Rom aufgebahrt. Damit seine sterbliche Hülle nicht verwest, wurde sie aufwendig konserviert – eine Kunst, bei der viel schiefgehen kann. Wie aber funktioniert das genau? Mein Kollege Jörg Blech erklärt hier den Prozess und die Hintergründe.

Leichnam von Franziskus im Petersdom: Die gängige Methode sieht Formalin vor . Foto: Vatican Media / AP / dpa
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Kreml schickt Kulturministerin zur Papst-Beisetzung
Der Kreml schickt als Vertretung für den russischen Präsidenten Wladimir Putin die Kulturministerin Olga Ljubimowa nach Rom zur Beisetzung von Papst Franziskus. Putin habe diese Entscheidung getroffen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Für Putin sind Reisen in den Westen riskant, weil er seit 2023 per Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gesucht wird.
Dem Kremlchef wird Deportation ukrainischer Kinder vorgeworfen. Hintergrund ist die von Putin befohlene Invasion des Nachbarlands. Der Krieg gegen die Ukraine dauert inzwischen mehr als drei Jahre. In Italien müsste Putin eine Festnahme befürchten.
Der Kremlchef hat bereits zum Ableben des Papstes kondoliert.
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Kaum offizielle Kondolenzbotschaften aus Israel
Der Tod von Papst Franziskus hat Trauerbekundungen aus aller Welt zur Folge gehabt, die offiziellen Reaktionen in Israel fallen hingegen sehr zurückhaltend aus. Medienberichten zufolge wurde auf einem offiziellen israelischen Regierungskonto im Onlinedienst X zunächst eine Beileidsbekundung veröffentlicht, die später jedoch gelöscht wurde. Diplomatische Vertretungen Israels in aller Welt seien zudem angewiesen worden, ähnliche Beiträge zu entfernen.
»Ruhe in Frieden, Papst Franziskus. Möge sein Andenken ein Segen sein«, wurde nach Angaben des israelischen Onlinemediums »Ynet« auf dem offiziellen Konto des Staats Israel auf X veröffentlicht. Die Kondolenzbotschaft sei jedoch nach kurzer Zeit entfernt worden. Auf Nachfrage nach der Löschung der Beileidsbekundung habe das Außenministerium nicht direkt reagiert.
Die Beziehungen zwischen Israel und Papst Franziskus waren seit dem Ausbruch des Gazakrieges infolge des Angriffs der islamistischen Hamas am 7. Oktober 2023 angespannt. Der Pontifex hatte bis kurz vor seinem Tod wiederholt Kritik an der israelischen Kriegsführung geäußert und in seiner Osterbotschaft am Sonntag auf die »dramatische humanitäre Situation« im Gazastreifen hingewiesen. Gleichzeitig hatte er wiederholt ein »wachsendes Klima des Antisemitismus« angeprangert.
Israels Präsident Isaac Herzog bekundete als einziger Vertreter der Staatsführung seine Trauer über Franziskus’ Tod, während Regierungschef Benjamin Netanyahu schwieg.
»Ruhe in Frieden, Papst Franziskus. Möge sein Andenken ein Segen sein«, wurde nach Angaben des israelischen Onlinemediums »Ynet« auf dem offiziellen Konto des Staats Israel auf X veröffentlicht. Die Kondolenzbotschaft sei jedoch nach kurzer Zeit entfernt worden. Auf Nachfrage nach der Löschung der Beileidsbekundung habe das Außenministerium nicht direkt reagiert.
Die Beziehungen zwischen Israel und Papst Franziskus waren seit dem Ausbruch des Gazakrieges infolge des Angriffs der islamistischen Hamas am 7. Oktober 2023 angespannt. Der Pontifex hatte bis kurz vor seinem Tod wiederholt Kritik an der israelischen Kriegsführung geäußert und in seiner Osterbotschaft am Sonntag auf die »dramatische humanitäre Situation« im Gazastreifen hingewiesen. Gleichzeitig hatte er wiederholt ein »wachsendes Klima des Antisemitismus« angeprangert.
Israels Präsident Isaac Herzog bekundete als einziger Vertreter der Staatsführung seine Trauer über Franziskus’ Tod, während Regierungschef Benjamin Netanyahu schwieg.
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Rom rüstet auf
In der italienischen Hauptstadt und im Vatikan herrscht Ausnahmezustand. Bereits am Mittwoch warteten italienischen Medien zufolge rund 100.000 Menschen auf einen Besuch beim aufgebahrten Leichnam von Papst Franziskus. In den kommenden Tagen werden weitere zehntausende Gläubige erwartet.
Sicherheitskräfte sind deshalb in Alarmbereitschaft – und gut ausgerüstet. So patrouillieren etwa Soldaten der italienischen Armee mit speziellen Anti-Drohnen-Waffen rund um den Petersplatz.
Sicherheitskräfte sind deshalb in Alarmbereitschaft – und gut ausgerüstet. So patrouillieren etwa Soldaten der italienischen Armee mit speziellen Anti-Drohnen-Waffen rund um den Petersplatz.

Foto: Massimo Valicchia / NurPhoto / Getty
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An Franziskus’ Grab wird noch gearbeitet
In seinem Testament hat Papst Franziskus festgehalten, nicht wie seine Vorgänger im Petersdom, sondern in der Kirche Santa Maria Maggiore in Rom bestattet zu werden. Auf seinem Grab soll laut seinem letzten Willen nur sein Name in lateinischer Sprache stehen: Franciscus. Nicht einmal einen Hinweis darauf, dass er Papst war, soll es geben.
Derzeit wird an dem Grab noch gearbeitet. Der Zugang ist mit einer Holzplatte versperrt. Außerhalb gelten – wie auch rund um den Vatikan – schon strengere Sicherheitsvorkehrungen. Warum der Papst ausgerechnet hier ruhen will, zwischen chinesischen Restaurants, osteuropäischen Reisebüros und Haltestellen für die Sightseeing-Busse, fragen sich viele Menschen in Rom, wie mein Kollege Francesco Collini beobachtet hat.
Derzeit wird an dem Grab noch gearbeitet. Der Zugang ist mit einer Holzplatte versperrt. Außerhalb gelten – wie auch rund um den Vatikan – schon strengere Sicherheitsvorkehrungen. Warum der Papst ausgerechnet hier ruhen will, zwischen chinesischen Restaurants, osteuropäischen Reisebüros und Haltestellen für die Sightseeing-Busse, fragen sich viele Menschen in Rom, wie mein Kollege Francesco Collini beobachtet hat.
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100.000 Menschen warten auf Einlass in den Petersdom
Die Warteschlange vor dem Petersdom in Rom wird von Stunde zu Stunde länger: Einer Schätzung der Behörden zufolge warteten am Nachmittag rund 100.000 Menschen darauf, in die große Basilika zu gelangen, um vom verstorbenen Papst Franziskus Abschied zu nehmen. Das berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf den Sicherheitsdienst im Vatikan.
Seit 11 Uhr ist der Petersdom für die Öffentlichkeit geöffnet. Es gibt jedoch lange Wartezeiten. Insbesondere am späteren Nachmittag und Abend wurden noch mehr Menschen erwartet.
Seit 11 Uhr ist der Petersdom für die Öffentlichkeit geöffnet. Es gibt jedoch lange Wartezeiten. Insbesondere am späteren Nachmittag und Abend wurden noch mehr Menschen erwartet.
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Vatikan erwägt verlängerte Besuchszeiten bei aufgebahrtem Papst
Weil der Andrang der Gläubigen so groß ist, schließt der Vatikan eigenen Angaben nach nicht aus, den Leichnam von Papst Franziskus länger für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen als ursprünglich geplant.
Besuche sollten, so war es anfangs angedacht, am Mittwoch von 11 Uhr und Donnerstag von 7 Uhr bis jeweils Mitternacht sowie am Freitag von 7 bis 19 Uhr stattfinden können. Der Vatikan erwägt nun laut einer Mitteilung, die Besuchszeiten auf nach Mitternacht auszudehnen, damit mehr Gläubige sich von Franziskus verabschieden können.
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Diese Staats- und Regierungschefs reisen nach Rom
Wenige Tage nach dem Tod von Papst Franziskus haben zahlreiche Staatenlenker ihre Teilnahme an dessen Beisetzung am Samstagabend angekündigt. Der Vatikan rechnet mit bis zu 170 ausländischen Delegationen und Hunderttausenden Besuchern aus aller Welt, die dem verstorbenen Pontifex vor seinem Begräbnis in der Basilika Santa Maria Maggiore auf dem Platz vor dem Petersdom die letzte Ehre erweisen wollen.

Blick auf die Anwesenden bei der Beerdigung von Johannes Paul II. am Petersdom. Foto: Francois Lochon / Gamma-Rapho / Getty Images
Folgende Staats- und Regierungschefs haben ihre Teilnahme an den Trauerfeierlichkeiten in Rom angekündigt:
Nordamerika
Für die USA werden Donald Trump und seine Frau Melania zu den Trauerfeierlichkeiten nach Rom reisen, wie der US-Präsident im Onlinenetzwerk Truth Social ankündigte.

Donald und Melania Trump (M.) trafen Papst Franziskus im Mai 2017 im Vatikan. Foto: Evan Vucci / AFP
Südamerika
Aus Argentinien, dem Heimatland des verstorbenen Papstes, wird Präsident Javier Milei nach Angaben seines Büros zu der Beerdigung reisen.
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva wird mit seiner Frau Janja anreisen, wie Lulas Büro mitteilte.
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva wird mit seiner Frau Janja anreisen, wie Lulas Büro mitteilte.
Vereinte Nationen
UN-Generalsekretär António Guterres wird nach Angaben seines Büros ebenfalls teilnehmen.
Asien
Asien
Aus den Philippinen werden Präsident Ferdinand Marcos und seine Frau Liza nach Angaben des Präsidialamtes an der Beerdigung teilnehmen.
Europa
Die EU wird durch Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa vertreten.
Aus Deutschland wird der scheidende Bundeskanzler Olaf Scholz erwartet, ebenso wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der die deutsche Delegation anführen wird. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will sich dieser anschließen. Der voraussichtliche neue Bundeskanzler Friedrich Merz wird dagegen nicht mitreisen.
Aus Deutschland wird der scheidende Bundeskanzler Olaf Scholz erwartet, ebenso wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der die deutsche Delegation anführen wird. Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will sich dieser anschließen. Der voraussichtliche neue Bundeskanzler Friedrich Merz wird dagegen nicht mitreisen.

Papst Franziskus empfing Bundeskanzler Olaf Scholz im März 2024 zu einer Privataudienz. Foto: Vatican Media / dpa
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte nach Bekanntgabe des Todes von Papst Franziskus einen Besuch in Südostasien verkürzt. »Wir werden an der Beerdigung des Papstes teilnehmen, wie es sich gehört«, sagte er.
Aus Großbritannien wird Premierminister Keir Starmer an der Zeremonie teilnehmen, begleitet von Kronprinz William, der das Staatsoberhaupt König Charles III. vertreten wird.
Irlands Staatschef Michael Higgins wird laut seinem Büro in Begleitung seiner Frau anreisen und zusammen mit Premierminister Micheál Martin an der Zeremonie teilnehmen.
Auch der spanische König Felipe VI. und Königin Letizia werden nach Angaben des Königspalasts anwesend sein.
Aus Großbritannien wird Premierminister Keir Starmer an der Zeremonie teilnehmen, begleitet von Kronprinz William, der das Staatsoberhaupt König Charles III. vertreten wird.
Irlands Staatschef Michael Higgins wird laut seinem Büro in Begleitung seiner Frau anreisen und zusammen mit Premierminister Micheál Martin an der Zeremonie teilnehmen.
Auch der spanische König Felipe VI. und Königin Letizia werden nach Angaben des Königspalasts anwesend sein.
In Polen wurde der Samstag der Beerdigung zum nationalen Trauertag erklärt. Präsident Andrzej Duda wird in Begleitung seiner Frau unter den Trauernden im Vatikan sein.
Aus Belgien reisen Premierminister Bart De Wever sowie König Philippe und Königin Mathilde an.
Die Niederlande werden von Regierungschef Dick Schoof und Außenminister Caspar Veldkamp vertreten. Die königliche Familie nimmt hingegen wegen der Geburtstagsfeierlichkeiten von König Willem-Alexander nicht an der Trauerfeier im Vatikan teil.
Aus Portugal kommen Präsident Marcelo Rebelo de Sousa und Regierungschef Luís Montenegro mit einer Delegation zu den Feierlichkeiten.
Der ungarische Präsident Tamás Sulyok hat seine Teilnahme bestätigt, ebenso wie der österreichische Bundeskanzler Christian Stocker und die slowenische Präsidentin Nataša Pirc Musar, die mit Ministerpräsident Robert Golob zu der Beerdigung reist.
Kroatiens Präsident Zoran Milanović und Ministerpräsident Andrej Plenković werden ebenfalls erwartet. In Kroatien gilt am Samstag Staatstrauer.
Schwedens König Carl XVI. Gustaf und seine Gattin Königin Silvia sowie Ministerpräsident Ulf Kristersson werden nach Angaben des Königspalasts an der Zeremonie im Vatikan teilnehmen.
Auch die Präsidenten aller drei baltischen Staaten werden anwesend sein: Gitanas Nausėda aus Litauen, Edgars Rinkēvičs aus Lettland und Alar Karis aus Estland.
Aus Monaco reisen Fürst Albert II. und Fürstin Charlène nach Rom, das Fürstenhaus rief zudem drei Trauertage für das Fürstentum aus.
Tschechien, das Kosovo, Moldau, Rumänien und die Slowakei entsenden ebenfalls ihre Staatsoberhäupter zu den Trauerfeierlichkeiten.
Aus Belgien reisen Premierminister Bart De Wever sowie König Philippe und Königin Mathilde an.
Die Niederlande werden von Regierungschef Dick Schoof und Außenminister Caspar Veldkamp vertreten. Die königliche Familie nimmt hingegen wegen der Geburtstagsfeierlichkeiten von König Willem-Alexander nicht an der Trauerfeier im Vatikan teil.
Aus Portugal kommen Präsident Marcelo Rebelo de Sousa und Regierungschef Luís Montenegro mit einer Delegation zu den Feierlichkeiten.
Der ungarische Präsident Tamás Sulyok hat seine Teilnahme bestätigt, ebenso wie der österreichische Bundeskanzler Christian Stocker und die slowenische Präsidentin Nataša Pirc Musar, die mit Ministerpräsident Robert Golob zu der Beerdigung reist.
Kroatiens Präsident Zoran Milanović und Ministerpräsident Andrej Plenković werden ebenfalls erwartet. In Kroatien gilt am Samstag Staatstrauer.
Schwedens König Carl XVI. Gustaf und seine Gattin Königin Silvia sowie Ministerpräsident Ulf Kristersson werden nach Angaben des Königspalasts an der Zeremonie im Vatikan teilnehmen.
Auch die Präsidenten aller drei baltischen Staaten werden anwesend sein: Gitanas Nausėda aus Litauen, Edgars Rinkēvičs aus Lettland und Alar Karis aus Estland.
Aus Monaco reisen Fürst Albert II. und Fürstin Charlène nach Rom, das Fürstenhaus rief zudem drei Trauertage für das Fürstentum aus.
Tschechien, das Kosovo, Moldau, Rumänien und die Slowakei entsenden ebenfalls ihre Staatsoberhäupter zu den Trauerfeierlichkeiten.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und seine Frau Olena Selenska gehören ebenfalls zu den Trauergästen. Russlands Staatschef Wladimir Putin, gegen den ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vorliegt, wird nach Angaben des Kreml hingegen nicht nach Rom reisen.
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Ein schlichter Winkel abseits des Prunks
Er wolle in einem schmucklosen Grab in der Erde liegen, heißt es im Testament von Papst Franziskus. Als letzte Ruhestätte hat er sich deshalb die Basilika Santa Maria Maggiore ausgesucht. Mein Kollege Francesco Collini hat den Ort besucht. Seinen Text lesen Sie hier.

Pilger am Eingang von Santa Maria Maggiore: Die letzte Ruhestätte von Papst Franziskus . Foto: Karl Mancini / DER SPIEGEL
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Bescheidene Aufbahrung
Der Leichnam des verstorbenen Papstes liegt vor dem mächtigen Hauptaltar des Petersdoms aufgebahrt – in aller Schlichtheit in einem schmucklosen Holzsarg: Er trägt ein rotes liturgisches Gewand und eine weiße Mitra auf dem Kopf, über seinen vor dem Körper gefalteten Händen ist ein schlichter Rosenkranz zu sehen. Er liegt nur leicht erhöht und nicht wie sein Vorgänger auf einem imposanten Katafalk, also einer hohen Bahre. So hatte es Franziskus vor seinem Tod als Zeichen der Bescheidenheit verfügt.

Foto: Maria Laura Antonelli / Avalon / IMAGO
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Buchmacher sehen Kardinal Parolin und Kardinal Tagle als Favoriten
Der Papst ist gerade erst aufgebahrt, die Spekulationen über seine Nachfolge haben längst begonnen. Online-Buchmacher sehen zwei Favoriten: die bisherige Nummer zwei des Vatikans, den italienischen Kardinal Pietro Parolin, sowie den früheren Erzbischof von Manila, Luis Antonio Tagle. Dahinter folgen die Kardinäle Peter Turkson (Ghana), Matteo Zuppi (Italien), Péter Erdö (Ungarn) und Pierbattista Pizzaballa (Italien). Mehr zu den möglichen Nachfolgern erfahren Sie hier.

Leerer Papststuhl im Petersdom. Foto: Alessia Giuliani / ABACAPRESS / IMAGO
Die Wahl gilt allerdings als offen, da Franziskus viele neue Kardinäle aus aller Welt berufen hat. Auch seine eigene Wahl zum Papst im Jahr 2013 hatten nur wenige auf dem Zettel. Es kann also durchaus Überraschungen geben.
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Zentrales bundesweites Papst-Requiem findet in Berlin statt
Die katholische Kirche in Deutschland feiert am kommenden Dienstag in der Sankt-Hedwigs-Kathedrale in Berlin ein zentrales Requiem im Gedenken an den verstorbenen Papst Franziskus. Das teilte die Deutsche Bischofskonferenz mit. Der Gottesdienst wird nicht öffentlich sein, allerdings vom ZDF live im Fernsehen übertragen.
Prediger und Hauptzelebrant wird der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Limburger Bischof Georg Bätzing, sein. Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, sowie der Berliner Erzbischof Heiner Koch nehmen den Angaben zufolge ebenfalls an dem Requiem teil. Außerdem sind weitere Vertreter der Bischofskonferenz sowie des politischen und kirchlichen Lebens eingeladen.
Prediger und Hauptzelebrant wird der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Limburger Bischof Georg Bätzing, sein. Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, sowie der Berliner Erzbischof Heiner Koch nehmen den Angaben zufolge ebenfalls an dem Requiem teil. Außerdem sind weitere Vertreter der Bischofskonferenz sowie des politischen und kirchlichen Lebens eingeladen.
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Warten, beten, fotografieren
Wenn man die lange Warteschlange gemeistert und den Petersdom betreten hat, folgt drinnen ein eher ernüchternder Moment: Viele Menschen treten mit ihren Handys vor den Sarg mit dem aufgebahrten Papst. Einige versuchen, Selfies mit dem Toten zu knipsen – trotz entsprechender Verbotshinweise des Sicherheitspersonals.

Menschen im Petersdom. Foto: Francesco Collini/ SPIEGEL
Daneben finden im Petersdom auch Rosenkranzgebete und Messen hinter dem Baldachin statt.
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Glockenpanne: Papst-Gedenken schreckt Braunschweiger auf
Zum Gedenken an den gestorbenen Papst Franziskus haben an einer Braunschweiger Kirche Glocken geläutet – wegen einer Panne allerdings mitten in der Nacht. »Anlässlich des Todes von Papst Franziskus war der Plan, um 12 Uhr mittags für fünf Minuten die Glocken zu läuten«, sagte Braunschweigs Propst Martin Tenge in einer Mitteilung des Dekanats im Bistum Hildesheim. »Wir bedauern zutiefst, dass die Nachtruhe der Anwohnerinnen und Anwohner auf diese Weise so empfindlich gestört wurde«, so Tenge. Die Glocken läuteten demnach wegen einer Fehlfunktion.
Betroffen waren demnach die Glocken der Kirche St. Laurentius im nördlichen Stadtgebiet, die »ungewollt für längere Zeit« geläutet hätten. Wie lange genau, wurde nicht mitgeteilt. Die Glockenanlage soll nun abgeschaltet und überprüft werden. Das Bistum Hildesheim hatte zuvor angekündigt, dass bis zum Tag der Beerdigung von Papst Franziskus jeweils um 12 Uhr mittags für fünf Minuten die Glocken läuten sollen.
Betroffen waren demnach die Glocken der Kirche St. Laurentius im nördlichen Stadtgebiet, die »ungewollt für längere Zeit« geläutet hätten. Wie lange genau, wurde nicht mitgeteilt. Die Glockenanlage soll nun abgeschaltet und überprüft werden. Das Bistum Hildesheim hatte zuvor angekündigt, dass bis zum Tag der Beerdigung von Papst Franziskus jeweils um 12 Uhr mittags für fünf Minuten die Glocken läuten sollen.
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Gedenkmesse in Jerusalem
Kardinal Pierbattista Pizzaballa hat in der Grabeskirche von Jerusalem eine Gedenkmesse für Papst Franziskus gelesen. Schon zuvor hatte er die Unterstützung des verstorbenen Pontifex für die Palästinenser im Gazastreifen und sein Engagement für die kleine katholische Gemeinde in dem vom Krieg verwüsteten palästinensischen Gebiet gewürdigt. Der Lateinische Patriarch von Jerusalem gilt als ein möglicher Kandidat für die Nachfolge von Franziskus. Mehr Informationen über die möglichen Nachfolger bekommen Sie hier.
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Rom im Ausnahmezustand
Die Polizei und alle anderen Sicherheitskräfte stehen angesichts des Ansturms der Menschen vor einer logistischen Mammutaufgabe. Am Morgen waren bereits etwa 20.000 Gläubige auf dem Petersplatz, ebensoviele dürften den Tag über im Petersdom am Papst vorbeidefilieren. Am Samstag zur Beisetzung werden rund 200.000 Gläubige und vielen Staatsgäste erwartet.
Hinzu kommt, dass Rom wegen des Heiligen Jahrs 2025 und dem Ende der Osterwoche noch voller ist als sonst. Schätzungen zufolge halten sich derzeit etwa eine Million Touristen in der italienischen Hauptstadt auf. Hinzu kommen weitere Gläubige, die sich auf den Weg machen, um Abschied vom Papst zu nehmen.
Hinzu kommt, dass Rom wegen des Heiligen Jahrs 2025 und dem Ende der Osterwoche noch voller ist als sonst. Schätzungen zufolge halten sich derzeit etwa eine Million Touristen in der italienischen Hauptstadt auf. Hinzu kommen weitere Gläubige, die sich auf den Weg machen, um Abschied vom Papst zu nehmen.

Gedränge auf dem Petersplatz. Foto: Andreea Alexandru / AP
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