Wind im Vatikan: Der Papst und das himmlische Kind
Kappe von Papst Franziskus Vom Winde verweht
Rom - Papst Franziskus sprach unbeirrt weiter. Gerade hatte ihm der Wind bei der Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz seine Kappe vom Kopf gefegt. Unterbrechen ließ sich das Oberhaupt der katholischen Kirche von dem Zwischenfall nicht. Dass Windböen ihm immer wieder seine Soutane ins Gesicht wehten, schien den Papst ebenfalls nicht groß zu stören. (Sehen sie hier die windigen Bilder aus dem Vatikan.)
Am Donnerstag rief Franziskus dann vor der Vollversammlung seiner Kardinäle zu einer Verteidigung der Familie auf. "Heutzutage blickt man auf die Familie herab, sie wird schlecht behandelt", kritisierte er. Die Familie sei aber die Keimzelle der Gesellschaft und unabdingbar für das Leben auf der Erde und die Zukunft der Gesellschaft. Er forderte seine Kirche auf, die "Theologie der Familie" zu vertiefen und in einer mutigen und liebevollen Seelsorge zu berücksichtigen.
Der Papst sprach vor etwa 185 Kardinälen, die bereits für die Ernennung von insgesamt 19 neuen Purpurträgern an diesem Samstag in Rom zusammengekommen sind. Unter den neuen Kardinälen ist auch der deutsche Präfekt der einflussreichen Glaubenskongregation, Gerhard Ludwig Müller.