Pippi-Langstrumpf-Papagei: Douglas hat neue Partnerin - DER SPIEGEL
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Filmpapagei Douglas: Neue Freundin für Pipis Papagei

Foto: Roland Fraenkle/ dpa

Film-Ara Douglas Pippis Papagei bekommt neue Freundin

Der Papagei Douglas wurde mit seiner Rolle in einem "Pippi Langstrumpf"-Film berühmt. Nach dem Tod seiner Partnerin war er in seinem Käfig im Karlsruher Zoo wochenlang alleine - das ist bald vorbei.
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Douglas ist rot, ein Papagei - und Filmstar. Die Welt kennt ihn als "Rosalinda", so hieß er in dem Film "Pippi in Taka-Tuka-Land" von 1970. Douglas ist aber auch: einsam. Denn vor zwei Wochen ist seine langjährigen Partnerin im Karlsruher Zoo gestorben. Doch sein Single-Dasein ist bald vorbei, der Ara bekommt eine neue Partnerin.

"Nach einer gewissen Trauerzeit ist das schon angebracht", sagt Direktor Matthias Reinschmidt. Papagei Douglas war vor einigen Monaten von Schweden zusammen mit seiner Freundin Gojan nach Karlsruhe umgezogen. Das Weibchen fiel Ende September nach einem Kreislaufkollaps tot von der Stange.

Mit der Einsamkeit soll aber bald Schluss sein. Die neue Gefährtin des 49-jährigen Papageis heißt Rubin, ein 22 Jahre altes Ara-Weibchen. Der Vogel wurde dem Zoo von einem Privatmann angeboten, damit Douglas sein Dasein nicht allein fristen müsse, wie Zoodirektor Reinschmidt sagte.

Rubin kommt zunächst in Quarantäne, um ihre Gesundheit zu prüfen. Zu sehen ist der Vogel im Zoo vorerst nicht. Bis zum ersten Date dauert es noch: Die beiden Papageien sollen sich erst in ein paar Tagen oder Wochen treffen.

Douglas und seine ehemalige Gefährtin Gojan hatten acht Jahre miteinander verbracht und waren im Mai aus Malmö nach Baden gekommen. In Schweden drohte beiden wegen Platzmangels die Einschläferung. Menschen aus aller Welt wollten den gefiederten Filmstar und seine Partnerin daraufhin aufnehmen - der Karlsruher Zoo bekam schließlich den Zuschlag.

Ein Happy End ist allerdings nicht gesichert. "Bei einer Papageien-Verpaarung geht natürlich nichts ohne eine gewisse Zuneigung", sagt Direktor Reinschmidt. "Daher wissen wir nicht, ob es funktionieren wird."

jpz/dpa