Spanien Torero stirbt beim Stierkampf
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten ist ein Torero bei einem Stierkampf in Spanien getötet worden. Vor den Augen der Zuschauer in Teruel im Osten des Landes wurde der 29-jährige Victor Barrio am Samstag von einem mehr als 500 Kilogramm schweren Stier aufgespießt und zu Boden geworfen, bevor Kollegen das Tier ablenken und weglocken konnten.
Wie die staatliche Nachrichtenagentur Efe berichtete, durchstach der Kampfstier dabei das Herz des Toreros. Der Stierkämpfer sei praktisch leblos in die Krankenstation der Arena gebracht worden. Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg.
Nach Angaben spanischer Medien handelt es sich um den ersten Tod eines Toreros in der Arena seit 1985. Barrio galt als großes Talent. Sein Stierkampf-Debüt gab er 2008, seitdem trat er in allen Arenen des Landes auf.