Sydney Feuerwehrleute jubeln über Regen
Sydney - Nach den ersten Niederschlägen seit mehr als zwei Wochen begannen Feuerwehrleute, spontan zu singen und zu tanzen. Bis zu 20.000 Männer und Frauen kämpften bis an den Rand der Erschöpfung gegen die Feuerfront an.
Im Nationalpark der Blauen Berge, 80 Kilometer westlich von Sydney, fielen über Nacht bis zu vier Zentimeter Regen. Wo zuvor noch meterhohe Flammen aufloderten, gab es nach dem Regen nur noch Schwelbrände. Allerdings erreichten die Niederschläge nicht das gesamte Katastrophengebiet. In der Umgebung von Shoalhaven, 200 Kilometer südlich von Sydney, dauerten Sommerhitze und Dürre weiter an. "Wir haben noch einen weiten Weg vor uns", sagte Feuerwehrsprecher John Winter. In den Flammen wurden bisher rund 170 Wohnhäuser zerstört. Für Montagnachmittag wurden wieder Temperaturen von weit über 30 Grad und heiße Winde erwartet.
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Unterdessen kamen zwei Spezialhubschrauber am Montagmorgen aus den USA an, die am Dienstag den Kampf gegen die Flammen aufnehmen werden. Bisher stand von dieser Größe nur der Löschhubschrauber "Elvis" zur Verfügung. Diese Spezialhubschrauber können ihre 9000 Liter fassenden Tanks in nur 45 Sekunden füllen und die Wasserladung dann zielgenau zur Bekämpfung der Brände einsetzen.
Nach Aussage des Katastrophenschutzministers von New South Wales, Bob Debus, kostete die Bekämpfung der Flammen bereits 70 Millionen australische Dollar (40,65 Millionen Euro).