Wirbelsturm "Rammasun" Zahl der Taifun-Opfer auf den Philippinen steigt
Sicherheitsmann in Batangas: Enorme Schäden nach Taifun auf den Philippinen
Foto: Dennis M. Sabangan/ dpaManila - Sturmfluten, Starkregen und heftige Windböen: Taifun "Rammasun" hat auf den Philippinen große Schäden angerichtet. Mindestens 40 Menschen sind ums Leben gekommen, aber das gesamte Ausmaß der Zerstörung ist noch unklar. Aus einigen Regionen gebe es wegen unterbrochener Strom- und Telefonleitungen bislang keine Schadensberichte, sagte ein Sprecher der Behörde für Katastrophenschutz.
Die meisten Opfer auf den Philippinen wurden durch umstürzende Bäume und Wände oder losgerissene Dächer und Masten erschlagen. 17 Menschen wurden verletzt, mindestens vier Menschen werden noch vermisst. Der Wirbelsturm zerstörte Zehntausende Häuser, beschädigte Brücken und löste Erdrutsche aus. Mehr als eine halbe Million Menschen suchten Schutz in Notunterkünften.
"Rammasun" war der bislang stärkste Sturm in dieser Saison und hatte die Philippinen zwei Tage lang im Griff. Noch immer sind in der Region um die Hauptstadt Manila rund zwei Millionen Menschen ohne Strom. Auch in den östlichen Provinzen sei die Stromversorgung unterbrochen, Millionen von Menschen seien davon betroffen, sagte Energieminister Jericho Patilla: "Es wurden etwa 1500 Strommasten zerstört. Es wird Wochen dauern, alles zu reparieren."
Der Süden Chinas ist bereits in Alarmbereitschaft. Bis Freitag soll der Sturm dort auf die Küste treffen. Seit Tagen schon werden Chinas südliche Provinzen von starken Regenfällen heimgesucht. 34 Menschen kamen bei Überschwemmungen ums Leben, 21 Menschen werden noch vermisst, wie die Nachrichtenagentur China News Service berichtet. Chinas nationaler Wetterdienst schätzt, dass "Rammasun" mit bis zu 150 Kilometern pro Stunde auf Chinas Küste trifft. Die Behörde warnt vor starken Überschwemmungen und Erdrutschen.